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er sich bis zum Genie, in der höchst merkwürdigen Genauigkeit seines geographischen und topographischen Wissens und Errathene, die ihn stets mit dem nie irrenden Instinkt des rothen Indianers nach seinem Ziel marschiren ließ. Als er noch lebte, konnte man ihn vielfach herabsehen, vielfach zwischen ihm und andern Generalen Parallelen ziehen hören, welche für ihn ungünstig lauteten. Jetzt, über seinem Grabe, sind alle Stimmen darüber cinig, daß sein Verlust ein unersetzlicher war.
Die WeltstelliW Europas.
Europa. Vorlesungen an der Universität zu Berlin gehalten von Carl Ritter. Herausgegeben von H, A, Daniel. Berlin, Druck und Verlag von G. Reimer. 1863.
Dieser dritte Band der Vorlesungen Ritters reiht sich den früher erschienenen*) würdig an. Ja er scheint uns in einzelnen Stücken ganz besonders geeignet, an die großen Verdienste des Schöpfers der neuern Erdkunde zu erinnern. So gleich in dem ersten Abschnitt, obwohl wir hier dem Gedankcngang des Vertrags nicht durchweg folgen, das Ziel, welches er sich setzt, nicht für erreichbar ansehen können. Wir halten es für ein schönes Bild, wenn der Hindu in der Erde eine Lotosblume erblickt, die sich aus dem Ocean erhoben hat, und wenn Ritter, hieran anknüpfend, „die ganze alte Welt mit drei hundcrtblättrigen reichen Wunderblumen in verschiedenem Zustand der Entwickelung" vergleicht. Wenn er dann aber weiter geht und die Erde allen Ernstes als einen Organismus, als ein Individuum, mit kosmischem Leben wie Pflanze, Thier und Mensch erfüllt, angesehen wissen will, und wenn er serner als Ziel der Geographie die klare Anschauung der Individualität der Erde nach allen ihren Theilen, Gliederungen und Functionen hinstellt, so müssen wir diese Sätze leugnen. Die Erde ist kein Organismus wie die Blume, die Erdtheile sind keine Organe, der Planet hat so wenig ein Leben wie der Stein. Wie
") Geschichte Per Erdkunde und der Entdeck»».;-», 1861, und Allgemeine Erdkunde, 1862; beide von demselben Herausgeber veröffentlicht u»d im gleichen Verlag erschienen wie der obige Band.
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