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Noch einmal die freien Gemeinden.
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befriedigen sollte, so war das in, der Richtung jener Zeit, die das Genie, die schöne Seele, die Suvjcctivität überhaupt für weltbewegende Mächte ansah; jetzt fließt der Strom von der entgegengesetzten Seite, wir suchen die Snbjectivität in Zucht zu nehmen und jene allgemeinen Mächte des Lebens wiederherzustellen, deren Mangel Deutschland herabgcdrückt hat. In England hat die Geschichte den umgekehrten Weg eingeschlagen. Nichts widerstrebt dieser Richtung so entschieden, als der Dünkel des subjectiven Prophctcnthums das Nittcrthum vom Geist, um bei dem beliebten Namen stehn zu bleiben. Dies subjcctivc Prophetcnthum ist im Gefühl seiner Unkrast, etwas hervorzubringen, bald geneigt, sich an jeden fremden Stroh­halm zu klammern; hat es lange genug mit sich selber kokettirt, so wird es endlich müde, und wenn es dann doch noch eine Rolle spielen will, so wird es wol katho­lisch wie früher Z. Werner, Fr. Schlegel, neuerdings Daumcr, der in dieser Beziehung gewiß ein cclatantcs Beispiel ist. Jede innere Auflösung der prote­stantischen Kirche stärkt die katholische: das ist eine so allgemein bekannte Wahrheit, daß man sie nur am Prcgel vergessen zu haben scheint.

Die Ritter vom Geist nennen diejenigen, die. den Visionen und Offenbarungen Widerstand leisten, Philister. Aber der echte Philister ist grade derjenige, den jedes Strohseucr ergreift: man lese die Philistcrblüttcr aus den Zeiten Nonges und Do- wiats, wie durchdrungen namentlich das schöne Geschlecht von den Deklamationen dieser interessanten Persönlichkeiten war; man lese die Extrablätter der Freude sowol über die Revolution als über die Reaction, über die Zukunftsmusik und über das Tischrücken. Solchem Strohseucr Widerstand zu leisten, ist nicht grade schwer, aber immerhin nicht ohne Verdienst: die Geschichte würde auch ohne das immer wieder ins rechte Geleise einlenken, aber man hat doch dann das Gefühl der Kontinuität.

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Von der preußischen Grenze.

In der ewigen Fluktuation der großen europäischen Frage scheint in dem Augen­blick, wo dies geschrieben wird, die Chance für den Frieden zu sein; ob das freilich bis dahin, wo der Brief im Druck erscheint, noch fortdauert, ist sehr die Frage. Ucberhaupt sind die Fricdcnsausfichten noch sehr unbestimmter Art. Nußland scheint aus Konferenzen zu dringen, um die italienischen Verhältnisse auszutragcn, und Oest­reich scheint unter gewissen Umständen daraus eingehn zu wollen. Das heißt freilich noch nicht Entscheidung der Sache, sondern Vertagung. Wie lange werden die bei­den zunächst bcthciligtcn Mächte, Sardinien und Oestreich, diesen Aufschub ertragen? Oestreich wird und muß als eine Hauptbcdingung ernsthafter Unterhandlungen die Entwaffnung Picmonts fordern, und welche Macht wird dies durchzuführen unter­nehmen? Daß die östreichische Presse die eine Stilübung des Moniteur, die Ab­kanzelung der deutschen Zeitungen (die der englischen und französischen war vorher­gegangen) ausbeutet, um das preußische Ehrgefühl aufzustacheln, dem es wahrlich mcht schmeichelhaft sein kann, in jenem Blatt gelobt zu werden, ist in der Ordnung;