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Bettina.
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Goethes ncucstcr Biograph, Lcwcs, der vorzugsweise darauf ausgeht, Goethes all­gemein menschliche Liebenswürdigkeit und seine Herzensgute an den Tag zu bringe«, sollte weniger hart über Bettina urtheilen, die doch, wenn auch in sehr excentrische» Formen dasselbe gethan hat. Seitdem der Briefwechsel mit Jaeobi, Lavatcr u. s- veröffentlicht ist, haben wir freilich über diese Liebenswürdigkeit bessere Urkunden, aber auch durch diese Urkunden wird die reizende PhaMsmagvric des Kindes nicht in den Schatten gedrängt.

Von der preußischen Grenze.

Bor dem Jnbel, der sich in diesem Augenblick durch ganz Preußen erhebt, und überall widerklingt, wo man an Preußens Zukunft glaubt, verstumme» vorlaut alle politische Streitigkeiten. Das Volk hat ein neues Unterpfand für die Fe'^ daucr des Königshauscs, unter dem es groß geworden, und die Freude konnte u>» so reiner sein, da das Vertraun stärker ist als seit langer Zeit. Nur wenige Ta^ früher, so wäre das freudig ersehnte Ereignis; an dem Geburtstag Friedrich ^ Großen'eingetreten. Die Menge liebt solche symbolische Beziehungen, und, um >^ einigen Ersatz zu geben, hat ein gelehrter Herr dem jungen Prinzen das Horoskop gestellt und nachgerechnet, welchen Platz um jene Stunde das Sternbild Friedrichs Ehre am Firmament einnahm.

Denn noch immer regt sich von Zeit zu Zeit das dunkle Gefühl im Vor­der Staat, der durch die gigantische Kraft eines Einzelnen in die Reihen der Gro^ mächte eingeführt ist, müsse durch eine neue überlegene Kraft in seiner Stellung befestigt werden i es harrt auf die Ankunft eines neuen Friedrich. Aber darin lieg eben die Große jenes Königs, daß er einen Staat mit einem wirklichen Schwcrpun geschaffen hat, mit einem Schwerpunkt, den er zuweilen im Taumel zu verlief scheint, den er aber sofort wieder findet, sobald die naturgemäße Bewegung eintrug Es war nicht blos die Krone, sondern das gcsammte Volk, das diesen Schwere»» 1808, das ihn 1812 wiederfand; und wir glauben, daß für den gegenwärtige» Zeitpunkt die richtigste Bezeichnung die ist, daß Preußen seinen Schwerpunkt w>cd^ gewonnen hat. ^

Man überlegt nicht recht, was man wünscht, wenn man die Geburt ein neuen Friedrich erwartet. Ist es ein Unglück, wenn dem Träger einer wcltgcsäM liehen Krone die..Kraft fehlt, sie mit Würde zu tragen, so ist es zuweilen ein ) geringeres Unglück, wenn er zu stark sür sie ist. Das Jahr 1740, das Jahr ^ gab der überschwcllcnden Kraft, dem souveränen Entschluß, und sagen wir es grade heraus, der Willkür einen großen Spielraum; heute sind nicht " die Naturbcdingungen, sondern auch die sittlichen Bedingungen enger. positiver. Ein Geist von den Dimensionen Friedrichs würde vielleicht " ihnen erdrückt werden, wenigstens ist es zweifelhaft, ob eine solche ^ nung der Zeit zum Heil gereichen würde. Noch lebt in unserm Andenken Geschichte des Gewaltigen, der auf St. Helena endigen mußte. Spätere 2«h^ sende werden diese Gestalt verherrlichen, wenn unsere kleinen politischen Stre>