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Deutsche Literaturgeschichte.
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druck macht; aber was wir einem Aesthetiker nicht hingehen lassen können, ist die Begeisterung für die Sprache, in der die beiden Herrschaften miteinander verkehren. Wer in diesem hochtrabende» unnatürlichen Schwulst wahres und tieses Gefühl sucht, der hat nach viel an sich selbst zu arbeiten, bevor er da­raus rechnen kann, das schwere Amt eines Geschichtschreibers gewissenhaft aus­zuüben. Hütte der Verfasser die spätern Beziehungen der Fr. v. Kalb zu Jean Paul aufmerksam studirt. so würde sich seine Begeisterung einigermaßen abgekühlt haben.

Diese Einwendungen und sie scheinen nns nicht unerheblich, mußten wir machen, nm gerade bei einem Buch, dessen Popularität wir wünschen nnd voraussagen, einer schädlichen Einwirkung auf die öffentliche Meinnng ent­gegen zuarbeiten. Die großen Borzüge desselben werden dadurch nicht auf­gehobene eine glühende Begeisterung sür den Mann, in dein Deutschland mit Recht eine seiner schönsten Erscheinungen ehrt! eine warme, belebte, ge­schickt gruppirte Darstellung, und eine freudige Zuversicht, in das Gedeihen unserer Poesie, die wir auch dann achten, wenn sie nicht ganz von Illusionen

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Mit großem Bergnügen haben wir die anmuthige Lebensbeschreibung de^; geinüthlcchen Schwabendichters gelesen, der auf die Entwicklung der deutschen Lyrik einen zwar nicht glänzenden aber fast durchweg heilsamen Einfluß aus­geübt hat. Am meisten haben uns die Notizen aus seinem Jugcndleben inier- essirt. namentlich seine Reise nach Norddeutschland, wo wir über die provin­zielle Beziehungen der jünger» romantischen Literatur erwünschte Ausschlüsse erhalten.

Die englische Ausgabe des beliebten Buchs von Lewes wird auch denen interessant sein, die schon die Fresesche Uebersehung kennen- gerade in seinen, Stil hat der Frennd und Schüler Cortylas manche Eigenthümlichkeiten, deren Anmuth sich doch im Deutschen verwischt.

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Rückblick nns die neueste Geschichte Venezuelas.

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Die Dynastie Mo na gas.

Mitten in den Wechselstellen und Wirren der verschiedenen spanisch-ameri­kanischen Freistaaten will es manchmal scheinen, als könnte man sich nicht leicht zurecht finden. Das Schwanken der Berhältnisse ist so durchgehend,