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Bilder aus der deutschen Vergangenheit : der deutsche Teufel im 16. Jahrhundert.
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Der Teufel war todt, Wenigstens dem gebildeten Bürgcrthum. Nur in den untern Schichten des Volkes und in den aristokratischen Kreisen, welche beide das Sonnenlicht unserer Bildung langsam und gebrochen aufnehmen, erhielt sich noch ein stiller Glaube an seine Existenz. Da begegnete der deutschen Nation zu derse.'bcn Zeit, in welcher die katholische Kirche der Mutter des Heilands gottlichen Ursprung vindicirte. daß protestantische Fürsten und Geist­liche den Junker Satan im Glauben wieder zu beleben versuchten. Beide Cvn- fessionen in dem entsprechenden Bestreben, ihr geistliches Rüstzeug zu verstär­ke». Prediger im Amt und akademische Lehrer haben gewagt, wieder eine wirkliche Existenz des Teufels öffentlich zu lehren. Die letzte Folge solcher Bestrebungen wird freilich sein, daß alle, welche daran theilnehmen, für sich selbst die Bezeichnung erwerben, welche der Böse in d»m letzten Jahrhundert vorzugsweise getragen hat, das Prüdicat: armer Teufel. ?

Rückblick aus die neueste Geschichte Venezuelns.

Boli v n r und Pa e z.

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Bor wenig Wochen meldeten die Blätter, daß der Kaiser der Franzosen in Einlaß des Attentats vom 14. Jan. auch aus Südamerika ein Beglück- wünschungöschreiben erhallen habe: von Monagas, dem Präsidenten der Re­publik Venezuela. Die Ironie der Geschichte jener Freistaaten wollte es, daß vor Eintreffen genannten Schreibens Mvnagas schon aufgehört hatte Präsi­dent zu sein. Durch eiue Volkserhebung zur Abdankung gezwungen, hat er sich in das Haus des französischen Gesandten in Caracas geflüchtet, und es wäre nun die Reihe am Kaiser Napoleon, dankbar sür die freundliche Gesinnung Generals Monagas, diesem zu gratuliren, daß er in seiner Hauptstadt noch einen guten Freund gefunden. Nicht als ob Monagas für sein Leben Hütte fürchten müssen: das Volk Venezuelas ist zu gutmüthig und versöhnlich, inmitten seines Sieges­rausches auch zu kurzsichtig, als daß es einen Mann, der seit i Slil, als wieder­holter Störcr der Ordnung, seit 1847, der Zeit seiner ersten Präsidentur, als Plünderer der Kassen, eigennütziger Gemaltherr unter dem prunkenden Titel

tram in Meycrbcers Robert ist kein deutscher Teufel, sonder» eine mit pariser Sentimen­talität verfehle romanische Figur. Der deutsche Teufel vermag keine menschliche Nachkommen­schaft zu producirm, aus seiner Verbindung mit den Hexen entstand nichts Lebendes, höchstens Mitten und Schmetterlinge. Die entgegengesetzten Aussagen einzelner Hexen veränderten den allgemeinen Glauben nicht. Nach celtischc» Sagen aber hat er zweimal mit irdischen Frauen Söhne gezeugt, den Merlin und Robert von der Normandie,