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Berlin und Breslau vom militärischen Standpunkt.
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mußten also eigentlich alles thun nur war dies lein freiwillig gewähltes, sondern ein durch die Ungunst der Verhältnisse aufgezwungenes System, zu dessen endlich glücklicher Durchführung es eines Friedrichs bedürfte, ')

Die Lage Italiens.

Das Attentat auf den Kaiser hat die Folge gehabt, die Thätigkeit der französischen Politik in dem Vaterlande der Verschwörer zum Gegenstand all­gemeiner Aufmerksamkeit zu inachen. Es ist möglich, daß der Brief, welchen Orsini aus dem Kerker an den Mann schrieb, den er kurz vorher hatte todten wollen, dem Kaiser zunächst kein andres Gefühl eingeflößt hat, als das der Verachtung. Jedenfalls war Napoleon III. vorzugsweise geeignet, das Hohle der Phrasen und das Lächerliche der Wärme zu empfinden, womit der Mörder ihn zur Rettung Italiens aufrief, ihn, der wenige Tage vorher als unleid­liches Scheusal von der Erde hatte vertilgt werden sollen. Doch es war ein Romane, der den Brief schrieb, und ein Romane, der ihn benutzte. Unter den Deutschen, wo Mord aus politischem Haß kaum einmal einem Regen­ten nahe getreten ist, wäre ein Brief Orfinis schwer möglich. Kein Sand würde sich entschlossen haben, seinem nur verwundeten Kotzebue wohlwollende politische Lehren zu geben. Hätte aber irgend ein Individuum in solcher Lage dergleichen gethan, die Deutschen würden bei ihrem vorzugsweise leb­haften Gefühl für Charakter sich über das Unlogische solches Beginnens geärgert haben. Orsini mit seinem Rathgeber freilich kümmerte sich weniger um die Empfindungen, welche der Brief dem Kaiser selbst machen werde, er hoffte, daß die tönenden Worte doch in irgend einer Weise publicirt werden und die Italiener aufregen würden. Der Kaiser aber, wie er auch selbst die Phrasen des Briefes ansah, gewann allmälig die Ansicht, daß die Zeilen Orsinis ein gutes Agitationsmittel seien, um sich den Italienern zu

Die Fortification wird wahrscheinlich in der Zukunft kräftiger in die Kriegführung ein­greifen. Vanban gab der alten Schule die Regeln zum Angriff nnd Vertheidigung bei sehr ungleichen Kräften. Der Kampf um Sebastopol mit besseren Feuerwaffen uud größerem Acti- vemeut geführt, zeigt der neuen Schule die Mittel, um entscheidende Pnntte von wichtiger strategisch-taktischer Lage und versehen mit schnell zur Wehr geeigneten mobilen nnd immobilen Kräften anch i» kurzer Zeit gegen jeden Augriff als verschanzte Lager in den Stand zu setzen. Dresden und Leipzig würden dann 1813 von weit größerer Bedeutung gewesen sein, der Fcldzng selbst einen andern Ansgang genommen haben. Nur die Schwierigkeit der Pro- viantirnng ist bei Plätzen erheblich, die nicht au der See, an großen Flüssen oder in unfrucht­barer Gegend liegen.