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vN'iö>,iLs in Knxlisl^ Ilke. Z,v I'isiLt>'A>.u8 (>irxwn. Wir haben schon bei der Besprechung seines vorletzten Romans auszuführen gesucht, daß die neue Richtung, die Bulwer seinem Talent gegeben hat, mehr ans dcr herrschenden Stimmung des Pnblicnms, alö anö cineni innern Trieb entspringt. Diese Manier ist in dem neuen Roman »och übertrieben. Bnlwcr bemüht sich unanSgesetzt, hnmoristisch zn sein, er macht eine Reihe «»nöthiger Exciirsc, und läßt sich in diesen gerade sv gehen, wie Dickens nnd Thackeray; aber nm in dieser bequemen uud nachlässigen Weise zu schreiben, muß man eine unerschöpfliche Ader von guter Lauue und vou phantastischen Einfällen haben. Diese besitzt Bulwer keineswegs. Seine Excnrse sind daher nicht unterhaltend, sondern nnr langweilig uud störend. Es ist das eigentlich sehr schade, den» wenn der Roman etwa ans ein Drittel seines gegenwärtigen Umfangs eingeschränkt wäre, so bliebe sehr vieles Gnte darin. In den Sarkasmen gegen das heuchlerische Wesen weltlich gesinnter Menschen, so wie in der Nachbildung wirklicher Züge ans dem Leben überhaupt ist Bulwer noch immer zuweilen sehr glücklich; an Scharfsinn nnd Beobachtungsgabe fehlt es ihm uicht im Mindesten; und wenn das auch noch nicht ausreichen würde, ein wirkliches Kunstwerk hervorzubringen, so könnte doch bei seiner in der That sehr umfassenden Bildung immer ein sehr interessantes Buch daraus hervorgehen, wenn er es verstäube, sich einzuschränken und sich einer bestimmten Form zn unterwerfen. Die ewigen leeren Dialoge, mit denen das Bnch gegenwärtig überfüllt ist, macheu es dem Leser schwer, sich durch die starken vier Bände durchzuarbeiten, obgleich man häufig durch ciueu sehr treffeudeu Zug überrascht wird. Die Darstellung der politischen Verhältnisse, die Bulwer auch diesmal, wie er es sonst zu thuu pflegte, in den Roman verwebt hat, leidet zwar au einer ziemlich starken Einseitigkeit, allein es ist damit doch uicht so schlimm, als man es nach den Manifesten, die er nach seinem Uebertritt znr Torypartei schrieb, erwarten sollte.
Die bildende Kunst in München.
2.
Cornelius.
Das Herz geht mir weit auf, wenu ich von beiden Schwesterkünsten endlich ans mein Juwel, die kostbarste cultnrhistorische Errungenschaft komme, die dem geliebten Vaterland nach seiner großen Literaturperiode geworden, die deutsche Malerei. — Haben wir uns in dcr Architektur uur erst des Ansatzes z» bedeutende» Ergebnisse» zu rühmen, sind die misgczeichuetste» Resultate unsrer Scnlvtnr, ans die ich später zurückkomme» werde, nicht i» Mimche» z» suche»,