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Ein französisches Urtheil aus dem Jahre 1831 über die deutsche Einheit.
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Ehrgeizes, seiner Wünsche, seines RnhmS. Seit dem Ende des MittelallerS zieht sich mit der Bewegung der Civilisation auch die Kraft des deutschen SlaatSwescns nach dem Norden. Es ist Preußen, welches bestimmt ist, für den Geist der nor­dischen Bildung das Organ und das Werkzeug zu werde»."

Das Parlament in Erfurt.

Kaum hatte die glänzende Rede des Herrn v. Nadowitz ihre Wirkuug aus das deutsche Volk ausgeübt, so trat wieder ein, was seit länger als den letzten zwei Jahren das Unglück PrenßcnS und Deutschlands ist, ein kraftloses, launisches Schwanken der preußischen Politik in deu höchstem Kreise«, ttumittelbar mich seinen heroischen und vielversprechenden Worten zeigte der preußische Vorsitzende des VerwaltnngSraths das Bestreben, in den Versammlungen des Ausschusses die Rechte uud Competenzen der Union mit noch engeren Grenzen zn umgeben als nach der Verfassung und Additionalakte, welche dieselbe preußische Negierung ge­schaffen hatte, möglich war; der weitere Buud mit den nicht unirten Staaten sollte größere Macht gewinnen ein Bund, dessen Gnmdzüge nnd Constrnction noch gar nicht erfunden sind, das Recht des Kriegs nnd des Friedens auch gegen fremde Staaten, die nicht im alten deutschen Buud waren, sollte der Union ge­nommen und dem großen Bund übertrage» werde». Das hieß das Parlament, die Union, die letzten Hoffnungen der Nation erwürgen. Nichts war so driugeud für Preußens Ehre und Selbstgefühl, als in gerader Linietreu und redlich" vor­zugehen, nichts so unmännlich, kläglich uud schimpflich, als auf dem betretenen Wege, in den der Wille Preußens uns alle gezwängt hat, grade im Augenblicke der That still zu stehen, und nach rückwärts zn blicken. Aber ruht ein Fluch auf Allem, was vou dieser Regierung Preußens iu der deutschen Sache geschieht; der Fluch der Halbheit uud Schwäche. Geistreich ohne Willenskraft, Alles übersehend und durch jeden schlechte» Einfluß bestimmt, schnell i» Wallung und noch schneller abgespannt, so vielseitig nnd ebenso unsicher, glanbt die preußische Politik weise, mäßig, tugendhaft zu sein, und wird thöricht, arrogant und unsittlich. Keine Partei tränt ihr, keine glaubt au sie, zuletzt werde» alle sie verachten. Fragt die Oest- rcichcr iu Frankfurt, die Kübeck uud Schönhals, sie ueuneu Preußen iu ihreu Kreisen perfid und seine Politik phantastisch; fragt die Männer des Cabinets iu Wien, sie bleiben argwöhnisch trotz aller Concessionen, welche Preußen ihnen zn machen so beflissen ist; fragt deu Czarcn, dein man nm Alles in der Welt eine gute Meinung von dem cvnservativcn Berns Preußeuö beibringen möchte, er mißtraut allen Worten und Thaten, nnd dentet sortwähend falsch; fragt in Kopenhagen,

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