Gedichte von Gdttsvd ZRanwer.")
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In dumpfen Stuben hatt' ich lang' gesessen, Und vor mir aufgeschlagen lag das Buch, Die süße Mahr vom Lenz hatt' ich vergessen, Und graunvoll war mein Dasein, wie ein Fluch! Was aus bestaubten Heften sie gesprochen, War nicht die Milch der reinen Wissenschaft: Vergiftet war sie, rödtlich und gebrochen Hat sie im Keim so manche Geisteskraft.
Was sie als Weltgeschichte vorgetragen, Drinn' spiegelt wahrlich sich kein Weltgericht: Ein Ammenmärchen war's aus alten Tagen, Geschichten waren's, doch Geschichte nicht; Allein, was half's? wir mußten'ö einmal hören. Und zweifelt einer, tönt das Donnerwort: Auf des Professors Hefte mußt du schworen. Ein Geistesmachrfpruch, durch die Seele fort.
Wie sich die Stoffe scheiden und verbinden. Und wie Atom sich mit Atom vermählt.
*) Von dem jungen Dichter, einem Deutsch-Ungarn, erscheint im nächsten Monate eine reiche Sammlung „Gedichte" im Verlage von Georg Wigand in Leipzig.
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