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Die Gespenster-Symphonie.
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Hell strahlten aus dem Theatergebäude die freiten Fenster des Büffetsaales und draußen auf dem Balkon blühten und dufteten Ole­ander und Orangen in ihren irdenen Geschirren. Um von der beengenden Hitze des Opernhauses an der kühlen Nachtlust mich zu erquicken, lehnte ich mich über die steinerne Brüstung des hohen Balkons. Unter mir lag ruhig der Spiegel des Flusses und sog sehnsüchtig den klaren Sternenhimmel in sich ein, jenseits dämmerte schon halb schlummernd die andere Stadt, und über den Häusermassen zog die lange Hügcl- reihe einen dichtern Schatten an dem Tiefblau des Nachthimmels hin. Diese drei großen Linien als festes Bild mir einzuprägen, stand ich sinnend dort und vergaß darüber den letzten Act der Oper. So wäre ich auch bald einsam gewesen, hätte ich nicht neben mir einen jungen Mann bemerkt, der dicht an der Brüstung sitzend mit einem Fernrohr unverwandt nach der östlichen Bergkette blickte. Er war modisch ge­kleidet, bis auf die kurzen Reithosen und die bespornten Stolpenstiefeln. Der Schnitt seines länglichen und ausdrucksvollen Gesichts, sein Aus­sehen und seine Geberden verriethen den Engländer. Ich mochte mein Auge anstrengen, so viel ich wollte, ich entdeckte in der Richtung sei­nes Fernrohrs nur einzelne Lichter zerstreut an den Bergen, die wohl den dortigen Villen zugehören mochten. Schon wollte ich kopfschüt­telnd wieder luneingehen, als im Osten plötzlich eine Rakete von einem der Hügel aufstieg und mit drei bunten Leuchtkugeln in der Luft zer­platzte. Der Fremde stand hastig auf, warf dem Kellner ein Geldstück für die Limonade hin und war bald unten am Portale. Auf ein lei-

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