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Tagebuch.
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338
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T a g e b u clj.

i.

Das gebildete Public»,,,.

Fenimore Cooper erzahlt: man habe ihm vor dreißig Jahren seine Schriftstellers! in Neuyork sehr übel genommen. Daß ein Amerikaner Romane schrieb, war eine unverzeihliche Anmaßung. Man las ihn nicht. Noch mehr, man verspottete und verhöhnte ihn. Als er eines Tages aus den Clubb kam, fand er das Betragen verändert. Anstatt der ercessiven Grobheit ercessive Höflichkeit, anstatt der Stichelreden beifallige Phrasen, anstatt des Hohnlächelns das Grinsen der Adulation. Auf die Nacht war der Tag gefolgt. Cooper kannte seine Landsleute. Er sagte zu ei­nem Freunde:Die Leute denken heute besser von mir, wie gestern. Ein englisches Blatt hat mich wohl gelobt. So war es auch. Als Lon­don der Stadt Neuyork verkündet hatte, Cooper könne Romane schreiben, siel Neuyork auf sein Angesicht und glaubete.

Charles Sealssield, der deutsche Mensch mit englischem Namen und amerikanischer Erziehung schrieb seine ersten Romane in Amerika englisch. Die englischen Journale nahmen sich seiner nicht früh genug an, sie hatten damals alle Hände voll Cooper'sche und Bulwer'sche Producte. Die Amerikaner fühlten sich choquirt, daß man von ihnen verlange, sie sollten ein heimisches Product anerkennen.

Sealssield schrieb seine Romane von Neuem. Diesmal schrieb er sie deutsch.

Seit dem Jahr 1843 lesen wir in amerikanischen Blattern ange­zeigt:Das Leben in der Neuen Welt oder Skizzen aus der amerikanischen Gesellschaft von Sealssield dem großen und beliebten amerikanischen Novellisten. - "Ein neuer Stern", sagen die Neuyorker Journale,ist am literarischen Himmel aufgestiegen, fo plötzlich, so strahlend, daß unsere Augen geblendet, unsere Gemüther hingerissen werden. Wer? was er ist? was sein Name ? Das ist der Welt ein Myst«>re. Aber über den Hauptpunkt, über seine Werke herrscht nur eine Stimme bei den Kritikern und beim Publicum