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Tagebuch.
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219
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T a g e b u clj.

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Deutsche Z e i t u n g e n.

Mit dem neuen Jahre ist in den Reihen der Zeitungspresse manche bedeutsame Veränderung eingetreten. Die Zeitungen sind die Wetterfahnen oder die Schildhalter der öffentlichen Meinung; und wenn es sich unter ihnen rührt, darf man schon immer ein wenig aufmerken. Einige, und nicht die schlechtesten Parteigänger sind eines unnatürlichen Todes gestorben; mögen die Lücken bald durch tüchtige Nachfolger ausgefüllt werden! denn auch das Corps der Nachtwächter wird überall verstärkt: in Baden durch die Mannheimer Morgenzei­tung, in Königsberg durch die Zeitung für Preußen, am Rhein durch den Rheinischen Beobachter, in Sachsen durch den ritterlichen Bayard und das sächsische Volksblatt und in Schlesien durch ein unlängst angedrohtes katholisch-absolutistisches Journal, dessen rothen oder viel­mehr schwarzen Faden der morsche Großhofsinger aus Wien bilden soll. Mit Freuden heißen wir die Bremer Zeitung willkom­men, die, mit neuem Takelwerk ausgerüstet, unter Andree's Leitung alle Segel aufspannt. Dieses Blatt war schon bisher ziemlich ve- achtenswerch und neben der tüchtigen und reichhaltigen Weserzei­tung ein guter Hafen für preußische Stimmen; eben so hat Andree bis jetzt auf seinen verschiedenen schwierigen Posten Muth und Ta­lent in hohem Grade bewiesen, wie denn die Kölnische seiner Redac­tion einen großen Theil ihrer Erhebung zu einem allgemein deutschen Blatte verdankt. Jetzt findet Andcee zum ersten Male freieren Spiel-