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1845-1846.
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Das war ein Federspitzen, ein Schwertschleifen, wenn der Journalist des vorigen Deceniums zu Ende oder zu Anfang des Jahres seine Augurenweiöheit niederschrieb, über die Dinge die da kommen werden, da schlugen noch die Herzen bange vor Furcht und Hoffnung den Thaten entgegen, die hinter dem Vorhang sich vorbereiteten; die Donner der Julirevolutivn klangen noch und groll­ten, immer ferner und ferner zwar, aber noch nahe genug, um ein­zelne Herzen, die ihre Hoffnungen erst mit dem Zerknicken des letz­ten Strohhalms aufgeben, wach zu erhalten, ob das Gewitter sich nicht doch noch einmal nähern würde. Da gab es noch Prophezeihungen über Krieg und Frieden, da erwartete man noch etwas, wie eine That, einen Sprung, der die Welt zerspalten kann und aus dem eine neue Ordnung aufsteigt.

Vorbei! Die Journalisten der vierziger Jahre machen ihre politische Jahresbilanz nicht mehr mit dem Helm auf dem Haupte, das Pferd gesattelt und zum Aufsitzen bereit, sie hoffen oder fürch­ten nicht mehr, daß vielleicht noch während des Niederschreibens Plötzlich eine Erplosion die Zeit erschüttert und die Nationen zu einer Völkerschlacht schaart. Wir Glücklichen haben es bequem, wir können die Schlafhanbe aufbehalten und im ledernen Lehnstuhle wie ein Gewürzkrämer, der seine Bücher abschließt, sitzen bleiben, das Einmaleinstäfelchen liegt bei der Hand, und wir können ohne Aufwallung und Anstrengung nachsehen, wie das nächste Jahr sich multipliciren wird; die Epoche ist vorüber, wo die Querstriche ein­treten, oder wo um mit Swift zu sprechen plötzlich zwei Mal zwei nicht mehr vier macht. Ob im nächsten Jahre in den

Gttiizbotcn, 18-i«. i. ^