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Die Familie Mantini. : ein Lebensbild aus der neuesten Zeit : zweite Abtheilung.
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Die Familie Montini.

Ein Lebensbild aus der neuesten Zeit. Bon

Frau von W.'"

Zmcitc Al'thrilnnc,.

Am nächsten Tage zog die Fürstin mit Elisa und ihrer Diener­schaft ans die nahe gelegene Villa di Castcllo. Sie erklärte, in der Stadt ersticken zu müssen, und war entzückt, daß draußen doch wenig­stens Lust wehte, wenn auch immerhin noch eine warme. Allerdings hatte die Eilfertigkeit, mit welcher sie sich diesmal auf's Land begab, auch noch eine Nebenabsicht, nämlich Thomaso und Elisen zu trennen, da die Söhne ihrer Arbeiten im Ministerium wegen in der Stadt zurückblie­ben Der Fürst wollte in einigen Tagen nachfolgen. Inzwischen feierte man in einigen Tagen die Johannes-Feste. Dieser Trouble, welcher für die Fremden in seiner Neuheit sehr anziehend ist, hat für die­jenigen die ihm schon oft beigewohnt, oder doch für einen Theil der­selben wenig Lockendes mehr. Namentlich ließ sich die ruheliebende Fürstin nicht bewegen, auch nur Ein Mal die Blumenstadt deshalb wieder aufzusuchen. Nicht ganz so ohne Verlangen blickte Ellsa da­hin zurück und war sehr erfreut, als dle Vorbittcn emer gleichfalls in der Nachbarschaft ihre Villa bewohnenden Familie ihr die Erlaub­niß verschafften, mit jener den herkömmlichen großen Ball zu besuchen, den das adelige Casino in seinem schönen Palast am Arno in dieser Zeit gibt und welcher stets durch die Gegenwart des Hofes verherr­licht wird. Es war nicht früh mehr, als man daselbst anlangte, und der jüngere Theil der glänzenden Versammlung bcrettS im Tanz be­griffen. Wie klopfte Clisa's Herz, als sie sich nach dem Geliebten