Nahel Levin und ihre Gesellschaft.
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Aus den Papieren des Grafen
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Mcyern, der Verfasser von Dya-Na-S°re. - Eine Diversioi,. - Gentz und Schleael. — Amor. — Prinz Louis Ferdinand. — Radziwill s ^agd. — Nachtmusik. — Rahcl über ihre Gesellschaft und sich. — Gentz und seine Gläubiger.
Es waren zwei Fremde gemeldet worden. Demoiselle Levin empfing sie höflich, aber in Haltung und Ton war die feine Linie nicht zu verkennen, durch welche sie vielleicht unbewußt ausdrückte, daß es nicht vertrauliche Bekannte waren, mit denen sie sprach. Es war ein Graf aus Wien, ich glaube ein Graf -i- -i- -i- -i-, sein Begleiter aber hieß Meyern und wäre mir unter diesem Namen leicht entgangen, hätte mir Brinkmann nicht gesagt, daß er der Verfasser deö merkwürdigen Buches Dya-Na-Sore sei, der aber jetzt weder Romane noch Indien, sondern nur Krieg und England und Vonaparte im Kopfe trage. Ich hatte früher in diesem schmerzlichen Roman geschwelgt und seine sehnsüchtigen Liebes- und Vaterlandswünsche innig mitempfunden, um so mehr wünschte ich nun den Mann selbst kennen zu lernen, dem es gelungen war, die großen Drangsale der nächsten Wirklichkeit in eine entlegene Dichtungswelt hinauszutragen. Allein es war unmöglich, mehr als ein gewöhnliches Höflichkeitswort aus ihm zu locken, er schwieg sogleich wieder und sah nur immer beobachtend und prüfend auf die Personen hin, die gerade sprachen. Ich vernahm später, er habe es sich zum Gesetz gemacht, als Oesterreicher sich in Preußen möglichst verschlossen zu halten.
Mittlerweile hatte die Gesellschaft sich mannigfach in verschiedene Gesprächsrichtungen abgezweigt, die nur selten auf Augenblicke zu
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