Frauen - Literatur.
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Das Echo.—Beruhigung der Autoren- — Berechtigung der Autorinnen. — Der Noman „und die Gesellschaft." — Paalzow, Hahn-Hahn, Goczyn, Bctty Paott. - Buron und die Lyrik. — Zufällige Bemerkungen. — Der Bolkö- roman. — Drama und politisches Lied. — Touristinnen. — Therese über St. Petersburg. — Elisabeth Kulmann.
Jemand sagte, die Fraueiiliteratur sei stets nur ein schwaches Echo der männlichen, ursprünglichen Literatur gewesen. Einige sehr seltene Ausnahmen abgerechnet, vor denen diese Behauptung nicht stichhaltig oder wenigstens nicht leicht erweisbar ist, — wie Georges Sand — hat das „Echo" in der That Viel für sich. Vor Allem kann es unsere schreibenden, besonders romanschreibenden Männer beruhigen, unter denen sich seit einiger Zeit die unheimlichsten Gerüchte kreuzten: es sei eine Verschwörung im Werke, um den Männern das Szepter, d. h. den Gänsekiel, aus der Hand zu winden; die Amazonen seien entschlossen, was nicht durch Gewalt des Geistes zu erringen sei, durch die Intrigue durchzusetzen; durch Kritik, durch übertäubendes oder einschmeichelndes Raisonnement, durch Geltendmachung ihres großen Einflusses in der Salonswelt 5), nach deren blendendem
*) Ein Argwöhnischer könnte ein Attentat der Art in dem sonderbaren Buche: „Aus der Heimath" (von der Verfasserin von „Schloß Goczyn") sehen, worin die Persönlichkeit einiger namhaften Dichter und Literaten, freilich zum Theil in ziemlich schmeichelhafter Weise, gezeichnet ist. Auch das ist Echo oder Nemesis, wie man es nehmen will. Es ist nicht lange her, daß der Vor- Ärcuzbvtrn 1«^<. I. 71.