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Magyarische Journalistik und Literatur im Jahre 1843.
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Magyarische Journalistik und Literatur im Jahre -

Aus demViUlg" von M. B. Steiuhardt.*)/^^^^.^

Die Ausbildung der politischen Wissenschaft ist der herrschende Charakterzug des gegenwärtigen Zeitgeistes. Es gab Zeiten, wo die Gelehrten das Heil der Völker in der Astrologie suchten und die Zukunft ganzer Länder und Nationen, wie die einzelner Menschen, aus dem Sternenwandel prophezcihen wollten; wieder wollten sie aus dem Tiegel der Alchymie die Wölker mit Gold überschwemmen und glaubten, dieselben würden im Neichthume trotz des drückenden Joches des Feudalismus, unter dem sie gekrümmt waren, glücklich sein; ein anderes Mal wollten wieder die Nechtsgelehrten, umherirrend im Labyrinthe der Pandecten und Digestcn, aus diesen die gesellschaftliche Wohlfahrt der Völker schöpfen; des Zeitraumes des religiösen Fana­tismus gar nicht zu gedenken, der ebenfalls viele Jahrhunderte aus­füllte. Und während dieses Alles auf der Erde vorging, verwüste­ten Waffen die Länder und bedeckte Blut die Erde! Die italieni­schen Freistaaten legten sich auf die bildenden Künste oder trieben Handel und überließen die Politik einigen Gelehrten, während deren Forschen die freien Bürger sich verfolgten und ihre Freiheit unter­gruben. Später zog sich die ganze Weisheit der Politik in die Höfe der Fürsten zurück und wurde von einigen Höflingen als ein Mo­nopol betrieben, und der hatte den Kulminationspunkt dieser Wissen-

*) Das in Pesth erscheinende JournalBilag" (Welt/Licht) ist das Journal des Debats der Magyaren. Ich glaube, es muß dem deutschen Pu- blicum interessant sein, die Selbstbeurtheilung der Ungarn aus ihren eigenen Journalen kennen zu lernen.

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