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Neber den Bau eiserner Häuser in BelgieK.
An einem schönen Sonnnernachmittag des Jahres 1736, scch man die Seine-Brücken in Paris von Tausenden von Menschen angefüllt. Alls den Quais wogte es von sonntäglich geputzten Menschen, die alle nach einem kleinen zierlichen Schiffchen gafften, welches den Strom hinab seine Bewegung nahm. Auf dem Schiffe befanden sich keine Ruderer, wie dieß sonst die Sitte ist; nur ein einziger Mann stand darauf, dessen rothe Haare und lange Nase ihn auf den ersten Anblick als einen Sohn des meerumgürtcten Englands erkennen ließen. Dieser einzelne Mann richtete seine Blicke stets auf einen kleinen Kamin, dem ein dicker Rauch entstieg, nach welchem er wie die alten Auguren den Lauf des Schiffes zu berechnen schien. Dieser Mann führte den Namen Robert Fulton. Es war das Erstemal, daß man ein Schiff ohne Ruder sah, und das Volk klatschte dem zauberhaften Führer seinen Beifall zu. Aber die vielen hochweiscn und vielgclehrten Sachkenner, die zu diesem Schauspiel gleichfalls geladen waren, schüttelten bedächtig ihre wohlgepudcrten Köpfe. Charlatanerie! flüsterten sie cinader zu, nichts als Charlatanerie! Wer wird ein Schiff durch Dampf bewegen! — Und wirklich nach einen: Augenblicke blieb das kleine Schiff stecken, und der arme Robert Fulton wurde zum Gcspötte des Volkes.
Erst zehn Jahre später gelang es dein unerschütterlichen Mann das Vorurtheil, dein seine Idee allenthalben begegnete, zu überwinden und in Amerika den ersten größeren Versuch zu unternehmen, dem wir jetzt den zauber- glcicheu Flug unserer Schiffe verdanken
Und ist es etwa dem armen Fulton allein so ergangen? Und so viel tausend andere Erfinder und Wohlthäter der Menschheit sind sie nicht immer verspottet und verhöhnt worden, so lange die faktische Ausführung ihrer Ideen nicht vollständig ins Leben trat? Wir wollen die Moral dieser Beispiele für einen neuen Fall in Anspruch nehmen.
Es ist vor Kurzem die Rede von eisernen Häusern gewesen, deren Bau man in Belgien versuchen will. Sogleich fiel der ganze Troß Journale