pfisters Mühle.
<Li» Sommerferienheft von Milhelm Raabe.
(Fortsetzung^
Sechzehntes Blatt.
Lmmy auf dem Schubkarren in meinem versinkenden Paradies.
a, das wollte ich eigentlich auch schon langst einmal fragen, Herz — wirklich, weshalb hat denn dein armer Papa nicht mit ans die große Fabrik unterschrieben, da alles ihm doch so beqnem lag, und hat keine Aktien genommen, sondern ist leider gestorben, obgleich die Herren Asche und Riechei ihm doch seinen Prozeß gewonnen haben? fragte Emmy hinter dem alten Kriegswall unterm Weißdornbusch. Weil er nicht anders konnte, Lieb.
Ach ja, es muß wohl so sein; obgleich es recht schade sür uns ist und obgleich auch mein Papa seine Gründe bis heute nicht recht begriffen hat.
Hm, Kiud, nach dessen Anhänglichkeit an seinen letzten grünen Spazierfleck inmitten seiner Umgebung von Stein, Mörtel, Kalk und Stuck möchte ich das doch nicht allzu fest behaupten. Jedenfalls haben er und ich einander in dieser Hinsicht immer recht gut begriffen.
Ja, Gott sei Dank, in diese seine Schrullen hast du dich immer recht gut zu finden gewußt, und ich bin dir auch sehr dankbar dafür gewesen; aber daß du's nicht bloß aus Liebe zu mir, sondern wahrhaftig aus wirklicher Liebhaberei zu seinen sonderbaren Ideen gethan hast, das habe ich doch erst während unsers jetzigen merkwürdigen Sommeraufenthaltes in eurer merkwürdigen Mühle erfahren. Nun ja, es ist ja auch so recht schön, und es hat sich ja auch, gottlob, alles nach des Himmels Willen recht passend zusammengeschickt, und die Vorsehung weiß eben alles doch am besten, wenn ihr Gelehrten das auch manchmal leugnen wollt. Erzähle nur weiter. Eine Weile dauert es wohl noch,