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Die Engel auf Erden : Roman : aus dem Italienischen :
(Fortsetzung.)
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Die Gngel auf Grden.

Roman von Viktor Bersezio. Aus dem Italienischen.

(Fortsetzung.)

ls man beim Kurhause angelangt war, stand die Wärterin auf der Schwelle und wollte Paul den Knaben abnehmen; aber Guido klammerte lsich noch fester an den Hals seines neuen Freundes und erhob Widerspruch. Laß mich, laß mich! sagte er. Keiu andrer als Onkel Paul soll mich aufs Zimmer tragen. Nicht wahr, das willst du? Ja, mein Junge.

Hörst du's? Hörst du's auch, Mutter, daß er es will!

Nun bat auch Rina, daß Paul mit hinauf in ihr Zimmer kommen möge. Gleichzeitig wurde die Wärterin nach dem Doktor abgesandt; man wußte, daß er sich im Kurhause befinde, da es gerade die Stunde seiner Krankenbesuche war.

Paul überschritt Rinas Schwelle in einer gewissen Aufregung. Er hielt sich in diesem Augenblicke sür den glücklichsten aller Menschen.

Die Wohnung bestand aus zwei Zimmern; das eine war für Rina und ihren Knaben, das andre für die Wärterin bestimmt. Jenes war das größere von beiden und stieß unmittelbar an das Zimmer, welches Devannis bewohnte.

Rina und Adele machten sich mit dem Kleinen zu schaffen und kleideten ihn mit jener Bedächtigkeit und Behutsamkeit aus, deren nur Mütter fähig sind; Paul nahm die Gelegenheit wahr, mit einem Blick voll lebhaftesten Interesses das Zimmer zu mustern. Es war ein Zimmer wie alle andern im Kurhause, mit denselben Möbeln, denselben Fenstergardinen, denselben Bettvorhängen und Bettdecken, ganz ebenso beschaffen wie das benachbarte von Paul am Abend vorher in Augenschein genommene Zimmer seines Freundes. Aber hier schaltete und