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Der schmalkaldische Krieg.
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Zu dem Kapitel vom weiblichen Beruf.

gch'ihl den beiden Fürsten, die vor Jahresfrist noch die Häupter eines den größten Teil Deutschlands umfassenden Bundes gewesen waren, und nun als Gefangene mit dem kaiserlichen Hoflager überallhin mitgeschleppt wurden.

An demselben Tage, wo Landgraf Philipp,der unruhigste Opponent," un­schädlich gemacht wurde, unterzeichnete Karls und Ferdinands Gesandter Welt- whck in Konstantinopel einen Friedensvertrag auf füuf Jahre. Der Tod des Königs Franz des Ersten von Frankreich am 31. März, die Schlacht bei Mühl­berg machten auf die hohe Pforte einen gewissen Eindruck: gegen eine allemal im März zu zahlendePension," d. h. einen Tribut von jährlich 30000 Dukaten, ward der Besitz des nicht türkischen Ungarns dem König Ferdinand zugestanden, Kaiser und Papst, Frankreich und Venedig sollten in dem Frieden eingeschlossen sein. Von dem neuen Geiserich, von Chcnreddin Barbarossa, war Karl schon am 4. Juli 1546 durch den Tod befreit worden.

Wie König Ferdinand so auf einige Zeit in den anerkannten Besitz von Ungarn gelangte, so bemcisterte er auch die böhmischen Rebellen; von Moritz mit Reitern und Fußknechten unterstützt, nahm er am 8. April Prag ein, strafte viele Anführer an Hab und Gut, Leib und Leben und entriß den böh­mischen Stünden ein äußerst wichtiges Recht: das der Königswahl. Der stän­dische Feldhauptmann, Kaspar Pflug, schmachtete bis an seinen Tod in einem Burgverließ.

Zu dem Kapitel vom weiblichen Beruf.

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eber Gouvernanten-Elend, Überfüllung des Lehrerinnenfaches und dergleichen ist in letzter Zeit viel geschrieben worden, und wenn auch Versuche gemacht worden sind, hierbei angeblich vorgekommene Übertreibungen auf ihr richtiges Maß zurückzuführen, so scheint doch soviel festzustehen, daß diese Berufe in der That wenig verlockendes nur einer vergleichsweise kleinen Minderzahl die Aussicht auf was man einegesicherte Zukunft" nennen kann. Ebenso

darbieten und dasjenige öffnen,

scheint es richtig zu sein, daß die Anforderungen an Lehrerinnen und Gouvernanten in einem Verhältnisse wachsen, dem sehr viele selbst unsrergebildeten" Mädchen nicht zu entsprechen imstande sind, und zwar gilt dies vielleicht weniger hin­sichtlich des Wissens, als vielmehr hinsichtlich der Fähigkeit, sich in mannichfache Lagen und Ansprüche zu schicken und auch unter schwierigen Umständen die per­sönliche Würde aufrecht zu erhalten.