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Kardinal-Erzbischof Albrecht von Brandenburg als Kunstfreund.
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Die katholischen Elemente in der deutschen Literatur.

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bürg gelangte, findet sich bis auf das berühmte Grünewaldsche Altarwerk, das 1836 in die Münchener Pinakothek geschafft wurde, größtenteils noch dort vor. Die Stiftskirche ist voll von Werken der Plastik und Malerei. In der Bibliothek bewundern wir Glockendons und Behams prächtig illuminirte Bücher, während uns gleichzeitig Meister Simons Miniaturwerk die Pracht des Hallischen Reliquienschatzes ahnen und seinen Verlust aufs tiefste beklagen läßt. Aber auch in dem stillen Aschaffenburg war nicht alles geborgen. Die Heiligegrab­kirche, Albrechts letztes Werk, überlebte ihren Erbauer nicht lange. Sie wurde in den bald darauf erfolgten Religionskriegen zerstört, wahrscheinlich ein Raub der Flammen. Jetzt steht von ihr nur noch ein verfallenes Gemäuer in einem der Seen des königlichen Hofgartens Schönthal, von Trauerweiden umschattet, welche das Malerische des Baues erhöhen und ihm einen wehmütigen Ansdruck verleihen. Die Ruine erzählt von längst vergangenen Zeiten, von der Ver­gänglichkeit des Menschen und seiner Werke. Oben auf dem First prangt nur noch unerschüttert der brandenburgische Aar, den Albrecht zur Erinnerung an seine Abstammung an allen seinen Bauten anbrachte und der seitdem mit seinen Flügeln Europa beschattete.

Die katholischen Elemente in der deutschen Literatur.

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er Humor, den Pater Abraham ci Sancta Clara in seinen Schriften entwickelt, konnte nicht leicht vererbt werden, aber die gesunde Grundstimmung dieser Schriften und die Abkehr von der drama­tischen Polemik, welche bei ihm bemerkbar und welche seinen Nach­ahmern eigen sind, mußten naturgemäß im Verlaufe des ganzen achtzehnten Jahrhunderts wachsen. Die „Aufklärung" drang mit unwidersteh­licher Gewalt auch in die katholische deutsche Welt ein und lahmte, was noch von den Nachwirkungen der Gegenreformation her lebendig war. Die dem Namen und dem äußern Bekenntnis nach katholischen Schriftsteller Frankreichs standen im entschiedensten Gegensatz zn dem Geiste, welcher die Gesellschaft Jesu und die leitenden Kreise der alten Kirche dereinst belebt hatte, und machten, auch wo sie nicht mit der Entschiedenheit der Encyklopädisten auftraten, kein Hehl aus ihrer tiefen Abneigung gegen jede Art von Fanatismus. Wo die Macht und der Einfluß der katholischen Kirche dazu noch hinreichten, wurden