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Die Zentripetalkraft des Kapitals :
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Die katholischen Elemente in der deutschen Literatur.

platten Landes gegenübersteht. Wir sehen, daß die Eisenbahnen im großen und ganzen nicht wie man hoffte dazu gedient haben, das Gedeihen der von ihnen berührten Zwischenplätze zu fördern, sondern daß sie die ganz ent­gegengesetzte Wirkung gehabt haben, dem Abzüge ihrer Einwohner nach den Zentralwohnstätten neue Antriebe zu geben. Was soll so fragen wir bedenklich aus Dörfern, Flecken, aus Land- und Provinzialstädten in ihrer Verödung werden, was aus den Großstädten mit ihrem unheimlichen Wachstum? Wer mag eine Antwort auf diese Fragen geben, wer getraut sich zu sagen, wie unsre Landkarten am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts aussehen werden!

Wir bescheiden uns in der Überzeugung, daß die Vorsehung überall und zu allen Zeiten dafür sorgt, daß die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Aber der Himmel ist hoch, und niemand hat eine Ahnung, wie lange es dauert, bis die Bäume an das Gewölbe stoßen. Und dann ist die Vorsehung wie die Natur oft grausam in ihren Mitteln, oder um eine andre Ausdrucksweise zu gebrauchen, die Ratschläge Gottes sind unerforschlich! Wir müssen hoffen, daß es sich um Evolution, nicht um Revolution handeln werde. Wir Menschen aber können nichts weiter thun, als die drohenden Gefahren erkennen, versuchen, was sie aufhalten und vielleicht in einzelnen Fällen beseitigen, in allen Fällen vermeiden, was sie fördern kann. Jedenfalls, um mit einer ganz nüchternen Bemerkung zu schließen, sind Hombergers Börsenkomptor und die Kapitalrenten­steuer keine geeigneten Heilmittel gegen die zentripetale Neigung des Kapitals, die wir als eine Hauptursache unsrer sozialen Gebrechen erkannt haben.

Die katholischen Elemente in der deutschen Literatur.

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ie Stimmgabel für den Ton, den die populärsten katholischen Schriftsteller deutscher Nation um die Wende des siebzehnten und achtzehnten und während der ersten beiden Drittel des letzter» Jahr­hunderts anschlugen, hielt der weitgepriesene, in neuern Zeiten mehr berühmte als gelesene Hofprediger Kaiser Leopolds I., Ulrich Megerle, genannt Pater Abraham a Sancta Clara. Die merk­würdige Erscheinung dieses schwäbischen Augustiners, der zu der Unsterblichkeit, die er sich mit seinen eignen Schriften erworben, bekanntlich auch uoch diejenige erhielt, welche ihm Schiller durch die Figur des Kapuziners inWnllensteins Lager" verlieh, hat in späterer Zeit auch im protestantischen Deutschland zahl-