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Der Sülfmeister.
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Aus tVageners Erinnerungen.

nicht so arm, daß sie nicht diesen bescheidenen Schwestern stolzer Geisteskinder ein wenig Lebensluft gönnen könnte. Dem Autor aber wünschen wir aufrichtig, daß ihn ein guter Genius auch künftig davor bewahre, nach Objekten hohen Stils zu greifen. Es ist ja auch etwas darum, weiten Kreisen eine gesunde Nahrung der Phantasie und des Herzens zu geben. Sollte es so schwer sein, sich damit zu bescheiden?

Aus Wageners Erinnerungen.

on den „Memoiren" des Oberregierungsrats Wagener, die unter dem Titel Erlebtes erscheinen, ist nun auch die zweite Abteilung nnd damit der Schluß der Schrift iu unsern Händen, und wenn der Nebentitel „Memoiren" dem gewöhnliche» Begriffe dieses Aus­druckes gegenüber etwas anspruchsvoll erscheint (das Ganze um­faßt wenig mehr als 170 Seiten), so ist die Arbeit des talentvollen und vielfach eingeweihteu Verfassers auch iu ihrer zweiten Hälfte immerhin ein wertvoller Beitrag zur Geschichte der letzten Jahrzehnte und namentlich, wie wir schon bei Besprechung des ersten Abschnittes bemerkten, eine lehrreiche Charakteristik der Kreuzzcitungspartei, über die wir auch hier mancherlei neues erfahren. Vielen von den Urteilen des Autors, z. B. denen über die Staatsmänner der „neuen Ära," über die demokratischen Helden der Konfliktszeit und über die Wortführer der Nationalliberalen und der Fortschrittspartei mit ihrem sezessionistischcn Appendix können wir rückhaltlos zustimmen, cmdre dagegen, z. B. die über die Bedeutung der sozialdemokratischen Bewegung, vermögen wir uns nur teil­weise anzueignen, und wenn Wagener sich von den gegen deren Ansschreitungen gerichteten Ausnahmegesetzen nichts, von den zur Befriedigung der Arbeiterwelt vorgeschlagenen Reformen wenig verspricht, so werden wir so lange bei unsrer entgegengesetzten Meinung verbleiben, bis uns die weitere Entwicklung der Sache eines bessern belehrt.

Ganz richtig sagt der Verfasser, daß nichts thörichter sei als die Behaup­tung der Fortschrittlcr, Fürst Bismarck habe durch seinen Verkehr mit Lassalle die deutsche Sozialdemokratie ins Leben gerufen und großgezogen; denn dieselbe war nichts als das Zutagctrcten eines bis dahin mühsam verhüllten Gegensatzes der Interessen, nnd gleichfalls wohlbcgründet erscheint uns die Bemerkung, daß die Schwäche Lassalles und seiner Nachfolger darin bestehe, daß sie bei ihren Angriffen immer nur das produzirende uud nicht das spekulirende Kapital, welches