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von einem »nberühmten Helden.
stimmen Vermag. Das aber ist sicher: ein definitives Ende des Streites zwischen Vatikan und Quirinal — hinter welchem sich doch nur der uralte, niemals ausgefochtene Kampf zwischen Staat und Kirche verbirgt — kann nur erwartet werden, wenn das italienische Parlament den Monte Cittorio verläßt, der König von Italien sein Hoflager nach einer gastlichern Stätte verlegt und der Papst wieder im Lateran die Messe zelebrirt.
Und nun noch eine Schlußbemerkung. Die Frage der römischen Dvppel- residenz ist eine interne Angelegenheit Italiens. Sie kann ebenso wie der ganze Streit zwischen Papst- und Königtum nur im Wege des freiwilligen gegenseitigen Einvernehmens gelöst werden. Wir haben uns daher in der vorstehenden Erörterung auch darauf beschränkt, das Interessengebiet der streitenden Parteien abzugrenzen und den Weg einer Verständigung anzudeuten. Jede Art direkter Parteinahme oder gar der Einmischung des Auslandes halten wir für inopportun, ja für gefährlich. Eine Verschärfung der Krisis wird den meisten Kontinentalmächten unerwünscht sein, weil die Bedrängnis des Papstes von ihren katholischen Staatsangehörigen peinlich empfunden werden würde; allein die Rücksichten der auswärtigen Politik werden selbst einer dem Klerus freundlich gesinnten Regierung große Reserve auferlegen. Was uns Deutsche betrifft, so können wir dem Ausgange des Streites mit dem Gefühle der Ruhe zusehen, welches unsre Machtstellung in Europa und die freundschaftlichen Beziehungen unsers Kaiserhauses zur italienischen Königsfamilie wie auch zum gegenwärtigen Inhaber des päpstlichen Stuhles uns gewähren. Eine Pression im Sinne der Nachgiebigkeit auf die eine oder die andre der beiden Parteien auszuüben kann nicht in den Intentionen der Neichsregierung liegen. Für die gegenwärtige Phase unsrer auswärtigen Politik werden in erster Linie die Verbindlichkeiten des Dreibundes maßgebend sein, und die römische Frage erscheint uns nicht von der Art, daß sie auf die Beziehungen zwischen der deutschen und italienischen Regierung irgendwelchen Einfluß auszuüben vermöchte.
A^T^
Von einem unberühmten Helden.
von Eugen Guglia.
ine alte märkische Familie war die der Marwitz. Noch erinnern sich wohl Mitlebende jenes Friedrich August Ludwig von der Marwitz, der im Jahre 1811 den Reformen Hardenbergs so energisch entgegengetreten war und dies mit einer kurzen Festungshaft hatte büßen müssen. Streng rechtlich, tapfer, ein Edelmann der alten Zeit im besten Sinne, war er unfähig gewesen, auf die Forderungen seiner