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Der Verfassungskonflikt in Norwegen in seiner Weiterentwicklung.
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Deutsche Heldensagen für Jung und Alt.

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einem Artikel, dessen Ausführungen wir zum Schlüsse dieser Betrachtung in ihren Hauptsätzen folgen lassen. Es heißt da:Seit den Tagen des unfrucht­baren Frankfurter Parlaments, welches den demokratischen Träumen des Jahres 1848 entsprang, machten sich in der deutschen Politik zwei Strömungen be­merkbar. Die Liberalen und Radikalen verlangten einen gemeinschaftlichen gesetzgebenden Körper für das ganze Reich, die Konservativen andrerseits bestrebten sich, die lokalen Einrichtungen zu erhalten. Sie erkannten die Vorteile eines Reichsrates für die gemeinschaftlichen Angelegenheiten Deutschlands an, aber selbst diejenigen preußischen Staatsmänner, die sür das Einigungswerk soviel thaten, weigerten sich, die preußischen Angelegenheiten einem Zentralkörper zu übertragen, dessen Mehrheit aus NichtPreußen zusammengesetzt sein sollte. Ebensowenig bereit würde der Süddeutsche sein, dem Norddeutschen in heimatlichen Fragen das entscheidende Wort zu gestatten. Das föderative System ist für Deutsch­land das natürliche, und dieses System macht die Verantwortlichkeit der Minister vor dem Reichstage zur Unmöglichkeit. Ein verantwortliches Ministerium würde sich genötigt sehen, die Beschlüsse der Mehrheit des Reichstags zur Aus­führung zu bringen, und die vertragsmäßigen Rechte der Einzelstaaten würden dann vor den Launen der Wählerschaften verschwinden, die über Nacht auch den am höchsten geschätzten Einrichtungen Baierns, Sachsens, Würtembergs u. a. ein Ende zu machen imstande wären. Unter diesen Umständen kann es nicht wunder­nehmen, daß sich der Bundesrat einstimmig gegen die Verantwortlichkeit der Minister vor dem Reichstage ausgesprochen hat. Es muß eine Gewalt geben, die für die Erhaltung wohleingebürgerter Einrichtungen eintritt, und Fürst Bismarck ist augenscheinlich nicht gesonnen, auf diese Gewalt zu verzichten."

Deutsche Heldensagen für Jung und Alt.

or etwa zwei Jahren wurden die Freunde altdeutscher Dichtung durch ein Buch überrascht, das sich als eine Nachdichtung des Nibelungenliedes in Oktaven ankündigte. Angesehene Blätter priesen das wunderbare Werk des Herrn Dr. Adalbert Schröter gleich beim Erscheinen so über die Maßen, daß die Abfertigung, welche ihm kurz darauf in den Grenzboten zuteil wurde, nicht wenige befremdet haben mag. Während nun viele, die das Buch bereits kannten, der Ansicht waren, daß mit jenem Strafgerichte dem Autor kein Umecht widerfahren, der Sache aber ein guter Dienst erwiesen worden sei, und die ganze Angelegenheit für wichtig