Piepmayers sei. Lrben.
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statt der Ouvertüre Beethovens „Zur Weihe des Hauses" lieber eins von den letztern Werken dieses Meisters zu hören — und jene ist doch oxus 124. Ein andrer konstatirt, daß ein Sänger fortwährend um ^ Ton detonirt habe — beneidenswertes Ohr! Aus allerhand Büchern gestohlene Sätze mit eignen Redensarten verbunden, aus denen die Blöße hervorsieht. Und namentlich ein Lokalpatriotismus von erstannlicher Macht! Wie viele Tonkünstler, Sänger, Klavierspieler ersten und allerersten Ranges müßten in Deutschland leben, wenn alle diejenigen in die Kategorie der Ausgezeichneten gehörten, die am Orte ihres Wirkens von den befreundeten Referenten dafür erklärt werden. Wir wollen uicht das Kind mit dem Bade ausschütten und den Anschein erwecken, als sei von der musikalischen Lokalkritik prinzipiell nichts zu halten. Nur an die Redaktionen der Tagesblütter möchten wir die Bitte richten, sich ihre Leute nach Charakter und Intelligenz, allgemeiner und Fachintelligenz, einmal etwas näher anzusehen. Bäckermeister, Milchhändler, Studenten, aktive Musikalienhändler, stellenlose Kaufmannsgehilfen u. s. w. scheinen uns doch nicht die geeigneten und berufenen Kräfte zu sein.
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Piepmayers sel. Geben.
n den Tagesbefehlen über die Einreihung der Herren Sezessio- nisten in das Regiment Richter-Mameluken fand ich auch den Namen des Herrn Wigard, von dem ich geglaubt hatte, er erteile längst den lieben Engelein Unterricht in der Stenographie; und er lebt nicht nur, er hat auch nach seiner feierlichen Erklärung seit 1848 nichts gelernt und nichts vergessen. Wie doch ein Name plötzlich eine ganze Zeit vor uns lebendig machen kann! Und als in langer Reihe die bunten Gestalten aus den Flitterwochen des Frankfurter Parlaments an mir vorüberzogen, da seufzte ich, wie schon so häufig: „O, daß in dem Dränge der Ereignisse der würdige Abgeordnete Piepmayer so schnell unverdienter Vergessenheit überantwortet worden ist, dessen in lustigen Zeichnungen dargestellte Leben und Thaten doch alles Reelle waren, was mancher zur Rettung Deutschlands ausgezogene mit heimbrachte!" Schwermütig las ich weiter, und die Zeitung versagte mir nicht den Trost. Ja ja, er lebt noch — oder wenn nicht er selbst, eine zahlreiche, des Ahnherrn würdige Nachkommenschaft. Piepmayer ist unsterblich. Die Interpellation des Abgeordneten Zelle und die Rede seines Kollegen Hänel scheinen wörtlich aus Piepmayers hinterlassenen Papieren ab-