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Friedrich Schlegel.
ohne die transcendentalen Bedingungen im menschlichen Geiste, und dem Materialismus bleibt nichts übrig, als seine vollendete Impotenz für den Fortschritt der Naturwissenschaften einzugestehen.
Hamburg. A. Llassen.
Friedrich Schlegel.
voll I. Minor. 3.
ie Lostrennung von Lessing und Schiller auf der einen Seite und auf der andern der Anschluß an Fichte und Goethe gaben den innern Anlaß zur Bildung einer neuen, der romantischen Schule. Ein Athenäumsfragment Friedrich Schlegels stellt die Fichtesche Wissenschaftslehre, Goethes Wilhelm Meister und die französische Revolution als die drei größten Tendenzen des achtzehnten Jahrhunderts hin.*) Den äußern Anlaß gab die Anwesenheit Wilhelm Schlegels in Berlin (im Sommer 1798). Seinem geschmeidigern und in allem, was organisatorische Anordnung betraf, umsichtigern Wesen gelang es, die persönlichen Bekanntschaften und Freundschaften Friedrichs für die Sache der Brüder nutzenbringend zu machen und an ihre Fahne zu fesseln. Erkannte man Friedrich die überwiegende Genialität zu, so besaß Wilhelm, auch wo seine steife Haltung mißfiel, eben deshalb, weil er sich nicht so leicht wie sein Bruder weggab, die überwiegende Autorität. Schleiermacher und Tieck haben es nicht verschmäht, in der Kritik, Friedrich Schlegel und Schclling in der Poesie bei ihm in die Schule zu gehen. Er, und mochte sein Bruder Friedrich noch so sehr die Seele des Unternehmens sein, er war der eigentliche Redakteur der neuen Zeitschrift, des Athenäums, welches die Brüder mit geschickter Benutzung des Augenblickes nach dem Eingehen der Hören (1798) an die Stelle der Schillerschen Monatsschrift setzten, aber gleichfalls nicht über den dritten Jahrgang hinausbrachten.
Jetzt, da es galt, mit einem positiven Programm hervorzutreten, ließ Friedrich auf sich warten. Er hatte in Berlin gemeinschaftlich mit Schleier- macher vor kurzem seine „erneute antike Epoche" angetreten und lieferte für die
*) Friedrich Schlegel. 1794—180L, Seine prosaischen Jugendschriften, herausgegeben von I. Minor. Zweiter Band: Zur deutschen Literatur und Philosophie. Wien, 1882, Verlag von Karl Konegen.