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Der pariser Salon.
über den Unterschied des Epischen und Dramatischen vor, auf welchen dann Schiller und Goethe weiterbauen konnten. Auch hier, indem Schlegel den historischen Unterschied des homerischen Epos uud des sophoklcischen Dramas als Normalunterschied dieser Dichtungsarten aufstellte, berührte er nur den Gedanken einer Naturgeschichte der Dichtung.
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Der pariser Salon.
von Adolf Rosenberg. 1.
erlin kann sich über den schlechten Ausfall seiner letzten Kunstausstellung, die am Ende noch ein Defizit von dreißigtausend Mark im Gefolge gehabt hat, trösten. Der Pariser Salon, den ich unmittelbar nach Abschluß meiner Berliner Berichte besucht habe, ist nicht um ein Haar besser ausgefallen, und die mit der Amsterdamer Kolonial- und Exportausstellung verbundene „internationale Kunstausstellung" ist so überaus kläglich, daß sie nicht einmal der Mühe eines Berichtes lohnt. Unsre einzige Hoffnung für dieses Jahr bleibt also nur noch die Münchener Ausstellung, über welche ich den Lesern der „Grenzbvten" im September ein kritisches Resume vorzutragen hoffe, da die Ausstellung nicht vor dem Anfang des August fertig zu werden verspricht. Denn — und diese Thatsache wirft von vornherein kein günstiges Licht auf das, was man in München zu erwarten hat — die Franzosen schicken eine Auslese aus ihrem diesjährigen Salon, und die Hauptwerke von der Berliner Ausstellung wandern ebenfalls nach München. Da beide Ausstellungen mit dem 1. Juli geschlossen worden sind, muß sich München also noch einige Wochen gedulden, bis es sich an seiner „internationalen," durch kein inneres Bedürfnis hervorgerufenen Kunstausstellung vollständig erfreuen kann.
Diese „internationalen" Kunstausstellungen nehmen allgemach den Charakter der Wanderausstellungen an, wie sie in Deutschland von den verbundenen Kunst- Vereinen veranstaltet werden, nur daß die Quantität zwischen beiden Unternehmungen einen Unterschied schafft, welcher meist große Unbequemlichkeiten für den Besucher mit sich bringt. Seit 1879 schickt Frankreich seine jährlichen „Salons" ununterbrochen auf die Wanderschaft. Ein eigner Kommissär ist für diese ambulanten Ausstellungen eingesetzt und damit die ganze Angelegenheit in