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Das rote Kreuz in Deutschland.
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Zur Erinnerung an Ludwig Spohr.

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zeugen angebracht werden kann. In ähnlicher Weise können Vorbereitungen getroffen werden, um das gewöhnliche Bauernfuhrwerk zum bequemen Trans­portmittel umzugestalten. Doch sollen die Vereine nur solche Gegenstände im Frieden bereits beschaffen, welche bei Ausbruch eines Krieges nicht ohne weiteres allenthalben und in ausreichender Menge für Geld zu bekommen sind. Was aber an Lazarethbedürfnifsen und dergleichen vorsorglich angesammelt wird, ist durch gute Aufbewahrung in brauchbarem Zustande zu erhalten und regelmäßig zu ersetzen. In letzter Hinsicht empfiehlt sich die Anlage von Musterdepots, welche Aufschluß gewähren über die mancherlei notwendigen und wünschenswerten Gegenstände, wie über die Art ihrer Aufbewahrung.

Die werkthätige Arbeit des roten Kreuzes in den Tagen der Bedrängnis wird überall und von jedermann rühmend anerkannt, aber auch die Vorbereitung im Frieden erfordert nach den vorstehenden Andeutungen nicht allein die um­fassende, hingebende Thätigkeit einer großen Zahl von Personen, sondern bedarf auch zur Durchführung ihrer segensreichen Zwecke bedeutender Mittel. Das Buch des Herrn von Criegern ist hauptsächlich geschrieben für ein Publikum, welches den Vereinigungen unter dem Zeichen des roten Kreuzes bereits nahe steht. Doch bin ich der Überzeugung, daß kein Vaterlandsfreund dasselbe ohne den Entschluß aus der Hand legen wird, auch seinerseits nun auf irgend eiuc Weise die Zwecke und Ziele der freiwilligen Krankenpflege zu fördern. Mir selbst aber würde es zu hoher Befriedigung gereichen, wenn diese Zeilen dem einen oder andern Leser d. Bl. zu solchem Entschluß die Anregung gegeben hätte».

Leipzig. Hermann Vogt.

Zur Erinnerung an Ludwig ^pohr.

von H. !N. Schletterer.

er erinnert sich an den Gedächtnistagen lieber Personen, edler und großer Männer nicht gern in Verehrung der Heimgegangenen? Ist es doch, als könnten an solchen Tagen längst Abgeschiedene uns auch leiblich wieder nahe treten, nnd in unserm Gedächtnis leuchten verblaßte Eindrücke in hellen Farben frisch auf, die un­bewußt lange in unsrer Seele schlummerte». So wird auch in meinem Geiste die Erinnerung an einen teuern Mann, einen erhabenen Künstler und einen ver­ehrungswürdigen Menschen, den ein gütiges Geschick mir einst zum Lehrer gab, je mehr der laufende Monat sich seinem Ende zuneigt, täglich lebendiger, uud