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Zur Charakteristik des Manchesterthmns.
Combination gelassen gegen überzutreten. Alle Bündnisse werden dann machtlos sein. Dies wäre dann das Resultat der letzten Appellation an das Land.
Sich der Macht zu erfreuen und doch von aller Verantwortlichkeit befreit zu sein, hat zu allen Zeiten und allenthalben als eine äußerst gefährliche Stellung für einen Staatsmann gegolten. Gambctta nahm bisher diese Stellung ein. Er war bis jetzt formell nnr Vorsitzender der Dcpntirtcnkammer, also niemand verantwortlich, und doch in Wirklichkeit das bestimmende Centrum der politischen Aetion Frankreichs. Die Frage der nächsten Zukunft, der Zukunft, die vor der Thür steht, ist nun für ihn: Soll er herabsteigen von seinem selbstgewählten Standpunkte als Präsident des Abgeordnetenhauses, um statt dessen auch der Form nach Führer des Ministeriums der Republik zu werden? Will er die Rolle des Verschleierten, der unsichtbaren Gottheit der französischen Politik, deren leise geflüstertes Wort hinreichte, erst Waddiugton, dann Freyeinet zu schleuniger Abgabe seines Ministerportcfeuilles zu bewegen, aufgeben und alle die äußerlichen uud sichtbaren Embleme eines französischen Premierministers anlegen? Er ist jetzt, trotz mancher kleiner Mißerfolge, der anerkannte Führer der öffentlichen Meinung in Frankreich. Er ist eine der großen politischen Persönlichkeiten in Europa, erheblich weniger bedeutend als Fürst Bismarck, aber viel bedeutender als Gladstone. Wenn er dcu Posten eines Premierministers annimmt, so wird er thun, was alle Welt von ihm unter den obwaltenden Umständen erwartet, und er braucht jetzt nicht zu fürchten, daß dann der französische Republikanismus „seine beste Karte ausgespielt" haben wird. Diese Befürchtung soll ihn bisher abgehalten haben, die ministerielle Verantwortlichkeit zu übernehmen. Gegenwärtig aber ist, die Republik iu Frankreich so fest begründet, daß ihre Haltbarkeit nicht mehr von einem einzelnen Manne abhängt, wie hervorragend und wie energisch er auch sein möge.
Zur Charakteristik des Nanchesterthums.
Die Phrase vom Znvielregieren.
urke sagt: „Es ist eins der schwierigsten Probleme, zu bestimmen, was der Staat zur Leitung an die Hand zu nehmen und was er mit so wenig Einmischung als möglich der Anstrengung des einzelnen zu überlasfeu hat." In solchem bescheidnen und wenig zuversichtlichen Toue sprechen kluger Sinn und Erfahrnng über diesen heiklen Gegenstand. Wie hochmüthig und schnellfertig dagegen läßt sich