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Aus Schwaben.
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Literatur.

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nicht dazu angethan; svdann sind die eonfcssionellcn Gegensätze gerade in Würtem- berg schärfer ausgeprägt als irgendwo. Es braucht schließlich wohl kaum be­merkt zu werden, daß die soeialdemokmtische Partei völlig isvlirt steht. Ueber das Verhalten der Regierung zu den Reichstagswnhlen läßt sich noch nichts sagen: dieselbe wird, wie früher, wenn sie auch im allgemeinen die Conscrvativcn begünstigen wird, nicht Stellung vn vivo zu den einzelnen Parteien, sondern zu jeder einzelnen Wahl von Fall zu Fall je nach den besondern Verhältnissen des einzelnen Wahlbezirks nehmen; übrigens wird von der Regierung bei Reichstags- wählen entfernt nicht der Apparat entfaltet, wie bei den Landstandswahlen.

Im einzelnen läßt sich von unsern 17 Wahlkreisen gegenwärtig noch nicht viel sagen. Die Candidaturen sind noch nicht einmal nach außen hin endgiltig festgestellt, geschweige denn daß sich für das Wahlergebniß selbst irgend eine Wahrscheinlichkeitsprvgnvse stellen ließe. Die Wahlbetheilignng wird nicht wenig von der Zeit, in welche die Wahlen fallen, abhängen; im ganzen ist das Volk, namentlich das Landvolk, etwas wahlmüde, so daß auch in dieser Beziehung die Einführung der vierjährigen Rcichstagsperiode nicht vom Uebel wäre. Vor oder während der Ernte würde das Volk einfach Wahlen Wahlen sein lassen, ebenso würde eine geringe Ernte, der wir aber gottlob bei der wunderbaren Gunst des Himmels nicht entgegengehen, in der TheilnahmSlvsigkcit an den Wahlen ihren Ausdruck finden. Wird aber das Jahr gut und finden die Wahlen erst nach der Ernte statt, so wird sich dies auch in einer großem Wahlbetheilignng und zwar, wie wir glauben, in evnservativer Richtnng bekunden. Um aber die eon- scrvative Strömung unter dem Volke zu erhalten und zu vermehre», ist es mit dem, was bisher geboten, wie mit dem Ncichsviehsenchengesctz, welche? eine» günstigen Eindruck auf das Landvolk nicht verfehlt hat, nicht gethan; vor allem ist die Aendernng des für uns so nachtheiligen und geradezu ein Fundament unsrer Gemeinden untergrabenden Unterstützungswohnsitzgesetzes ein wahres Landes­anliegen. Sodann gilt es ernstlich, Mittel und Wege zu finden, das leidige, immer mehr um sich greifende Auswandernngsfieber, eine Frucht des herrschenden Pessimismus, welches uns nicht die schlechtesten Kräfte entzieht und dem Vater­lande den Rücken kehren läßt, zu stillen nnd womöglich ganz aufhören zu machen.

Literatur.

Die ungarischen Gymnasien. Geschichte, System. Statistik. Nach amtlichen Quellen dargestellt Mm vr. I. H, Schwicker, königlich ungarischem Ober-Gymnasial- Professor. Budapest, Friedrich Kilicm, 1381. Der erste Theil des vorliegenden Buches, welches dazu bestimmt ist, eine aus­führliche und authentische Darstellung des gegenwärtigen Systems der ungarischen