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Der Ausgang des türkisch-griechischen Grenzstreits.
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Zur ältesten Geschichte der Mark Meißen. 357

müssen, und Jgnatieff, der Urheber des Präliminarfriedens von San Stefano, kam dabei nicht weniger zu Schaden als Gladstone, der Vater der Dnlcignv-De­monstration. Erst Fürst Bisnmrck hat das völkerpsycholvgische Räthsel, welches sich in der Natur des Orientalen birgt, gelöst, indem er dem türkischen Wesen mit Nach­sicht nnd Ansdauer begegnete, und das Verdienst des deutscheu Reichskanzlers ist es, daß nunmehr allem Anscheine nach die Grenzfrnge zwischen der Türkei und Griechenland einein friedlichen Abschlüsse entgegengeht." Aber anch in Griechen­land selbst äußert sich ein Theil der Presse in dieser Weise. DerTelegraphos" z. B., das größte und berbreitetste Tagesblatt Athens, sagt über den Fürsten Bis- marck u. n. folgendes:Er war im letzten Stndinm unsrer nationalen Frage der wärmste, Fürsprecher Griechenlands, und seine Stimme hat ant meisten zu der be­vorstehenden friedlichen Lösung der bedeutnngsvollen Krisis beigetragen. Seinem Einfluß hauptsächlich ist die jetzige rückhaltslose Bereitwilligkeit, der Pforte zur Herausgabe, des uns zugesprochncn Gebietes zuzuschreiben." Nnr blinde Partei­leidenschaft könne, so fügt das für offieiös geltende Blatt hinzu, die Partei Triknpis (die Opposition) verleitet haben, dies zu verkeimen nnd Deutschland und seine Politik anzugreifen. Das Ministerium habe derartige Ausfälle, stets mißbilligt.

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Zur ältesten Geschichte der Mark Aleißen.

inen größern Abschnitt aus der Geschichte des frühern Mittel­alters im Zusammenhange zu behandeln, wenn auch von einen, andern Standpunkte aus als bisher geschehen, ist immerhin ein Wagniß; der Boden ist schon von so vielen Seiten nnd so gründ­lich durchackert worden, daß man nenc Resultate von größrer Tragweite nur in beschranktem Maße wird erwarten dürfen. Trotzdem hat sich die Aufgabe, die sich der Verfasser deS uns zur Besprechung vorliegenden Buches^) gestellt hat, als eine durchaus dankbare bewiesen, und da sie außerdem mit Glück und Geschick gelöst worden ist, so dürfen wir das Werk als eine erfreuliche Be­reicherung nicht allein der speeialgeschichtlichen, sondern auch der reichsgefchicht- lichen Literatur bezeichnen

Die Markgrafen von Meißen und das Haus Wettin bis zu Konrad dem Großen. Von Otto Posse. Mit vier Stammtafeln und acht Karlen. Leipzig, Giesecke und Dcvrienl. 8". XIV. 464 Seiten.