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War Lord Beaconsfields Politik in Afghanistan richtig?
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Lebe» in einem Pnlsschlag zu vereinen. Das ist ein durch die Thatsachen der politischen Vernunft verurtheilter Irrthum des bisherigen Trägers der aus­wärtigen Politik in England, Lord Beaconsfield — ein ebensogroßer Irrthum, wie wenn Rußland sich zum Organisator des indo-brittischen Reichs in Indien berufen glaubte und an dieser Utopie seine Kraft unnütz verschwenden wollte. Berücksichtigt man den Kern unserer Darlegung, so wird man auch den Ausfall der jüngsten Wahlen in England, welche die auswärtige Politik Beaconssields verurtheilen, einigermaßen verständlicher finden.

Annette von Droste-Hülshoff.

von H. Iacoby.

Der Name Annettes von Droste-Hülshosf hat in der Literaturgeschichte einen guten Klang, und mit Recht. Wer ihre Dichtungen gelesen und sich in sie hineingelebt hat, bewundert die Kraft des Gedankens, die Anschaulichkeit der Darstellung, die Tiefe des Gefühls, die ihnen eigen. Doch ist der Kreis ihrer Verehrer kein großer, und die Gesamtausgabe ihrer Schriften, die vor kurzem erschienen ist, wird denselben kaum um ein Nennenswerthes erweitern. Die Dichterin ist eine viel zu eigenartige Natur, und der Genuß ihrer Dichtungen mit zu vielen Schwierigkeiten verknüpft, als daß wir uns der Hoffnung hingeben dürften, daß ihre Schriften eine ausgebreitetere Wirkung gewinnen könnten. Doch soll dies nicht von denen verschuldet werden, die, durch Vertiefung in ihre Poesie für dieselbe erwärmt, für ihr Verständniß zu wirken verpflichtet sind. Und dazu möchte auch dieser Aufsatz einen bescheidenen Beitrag geben.*)

Den Stoff ihrer poetischen Schöpfungen wählt Annette Droste aus der Natur, aus der Geschichte, aus der Spiegelung der Welt in ihrer Seele, aus den innersten Gefühlen des eigenen Herzens; eine Fülle der anziehendsten Land-

*) Gesammelte Schriften von Annette Freiin von Droste-Hülshoff, her­ausgegeben von Levin Schücking, Erster Theil: Lyrische Gedichte. Zweiter Theil: Erzäh­lende Gedichte, Schriften in Prosa. Dritter Theil: Das geistliche Jahr. Geistliche Lieder. Stuttgart, Cotta, 1879. — Anna Elisabeth v. Droste-Hülshoff, Ein Denkmal ihres Lebens und Dichtens und eine Answahl ihrer Dichtungen. Gütersloh, Bertelsmann, 1S79. — Briefe der Freiin Annette von Droste-Hülshosf. Zweite vermehrte Auflage. Münster, Ruffel, 1880. — Vgl. auch W, Herbst, Annette von Droste-Hülshosf im „Daheim", 1366 S. 200 u. f.