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5. Die Emancipation.
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Die vollständige Emancipation der Jnden war also in Preußen auch 1847 noch nicht durchgesetzt worden. Indeß ließ dieselbe nicht lange mehr ans sich warten. Schou das folgende Jahr brachte den Segen über ganz Deutschland. Das Judeuvvlk, ohuehiu in den meisten Staaten des Bundes mehr, als gut war, frei gestellt, wurde nun vollständig entfesselt und seiner Natur über­lassen. Die in Frankfurt beschlossenen Grundrechte bestimmten: Der Genuß der bürgerlichen oder staatsbürgerliche:: Rechte ist nicht durch das religiöse Bekenntniß bedingt, ein Princip, das mit dem Neichsgesetze vom Z. Juli 1869 zu allge­meiner und, wie man für jetzt wohl annehmen muß, bleibender Geltung ge­langt ist. Die Einführnng extremer wirthschaftlicherReformen" nach dem manchesternen Grundsatz: i^issss llüro, der dem semitischen Kaufmannsvolke vor Allem zn Gute kam und deshalb vorzüglich von Jnden empfohlen und ver­theidigt wurde, die unbeschränkte Freizügigkeit, das Actieugesetz und andere der­artige Dinge krönten das Werk. Jetzt seufzt die deutsche Welt darunter.

Die Emancipation hat keine gnten Folgen, aber viele schlimme gehabt. Sie hat die Juden im Grunde ihres Wesens nicht geändert, weil das über­haupt uicht möglich war, sie hat sie nur mächtiger und damit schädlicher gemacht. Wäre auch eine wirklich ersprießliche Aenderung der Charakter-Eigenthümüchkeiten des unter uns recipirten semitischen Elements denkbar, so würde die stete Zuwan­derung von echten, uncivilisirten Juden aus Polen diese Folge der Emancipa­tion doch immer mehr oder minder illusorisch machen. Die westlichen Länder kennen diesen schweren Uebelstand nicht, sie bekommen von uns fast nur leidlich erzogene, gleichsam siltrirte Juden. Wie sie ungesäubert aussehen, werden wir in den nächsten Artikeln zeigen. Hier nur noch die Bemerkung, daß Deutschland wenigstens keine Waschanstalt für dieses Element sein und ihm deshalb ver­schlossen sein sollte.

politische Briefe.

7. Herrn Laskers Austritt aus der uationalliberalen Fraction.

Herr Lasker hat an die Meininger, denen er seine Wahl in den Reichstag verdankt, ein Schreiben gerichtet und dasselbe veröffentlicht, worin er die Gründe seines Austritts aus der nationalliberalen Fraction im Reichstage entwickelt. Nur aus der parlamentarischen Fraction will Herr Lasker austreten, ohne sich von der nationalliberalen Partei zu trennen. Das Schreiben ist für das, was darin steht, sehr lang, wie auch Herrn Laskers Reden stets viel länger sind, als sie zu sein brauchten, um das zu sagen, was sie sagen. Diese Länge ist nicht nur ein Schaden für Leser und Zuhörer, sondern auch für Herrn Lasker selbst. Wir wollen den Goldsand, den wir in dein jüngsten Schreiben aufge­fischt, unsern Lesern ausgewaschen vorlegen, zu ihrem Frommen und Herrn Laskers Vortheil.