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Notiz.
Der Berliner „Tribüne", welche auf die Nenjahrsvisite hin, die sich die „Grenzbvten" bei ihr wie bei andern Zeitungen erlaubten, von deren erstem Hefte Notiz nimmt, indem sie gegen den darin befindlichen „Politischen Brief" die Waffe zückt, ist in ihrem Bestreben, für unsre politischen Artikel, wie Japhet, einen Vater zu suchen, ein kleines Unglück zugestoßen. Indem sie von unserm verehrten Mitarbeiter, Herrn Dr. Moritz Bnsch, sagt, daß er als politischer Leiter der Grenzbvten gelte, enträthselt sie mit der Weisheit der Sphinx das Zeichen des Kometen, welches unsre „Politischen Briefe" tragen, als „einen Stern mit einem Busch" (!) und behauptet gleichzeitig, diesen Stern an einer Stelle erblickt zu haben, an welcher er schlechterdings nicht sichtbar war, nämlich unter unserm Artikel „Neue Frietionen". Er stand hier ebensowenig wie nnter den Artikeln, welche sich 1877 mit gewissen Frietionen beschäftigten. Ihren Lesern gegenüber wird sich die Tribüne über diesen Lapsus leicht dadurch hinweghelfen, daß sie ihnen eine Berichtigung bringt; wie sie selbst aber sich über den starten Mangel an Stilgefühl trösten wird, den sie bei dieser Gelegenheit verrathen, müssen wir ihr überlassen. Vielleicht bekommt die „Tribüne" die „Grenzboten" nicht regelmäßig genug zu Gesicht, um zu wissen, daß das Zeichen des Kometen sich unter keinem andern Artikel der „Grenzboten" befindet als nnter den „Politischen Briefen"; trotzdem hätte sie bemerken müssen, daß der betr. „Politische Brief" und die „Frietionen" unmöglich aus einer Feder geflosfen sein können. Aber die „Tribüne" bemerkt überhaupt nicht alles, was augenfällig ist. Vielleicht sind wir auch ihr „in etwas behilflich", wenn wir ihre Aufmerksamkeit auf diesen Umstand lenken. D. Red.
Neue Bücher.
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Gehcimlchre und Geheimstatuten des Tempelherren-Ordens. Eine kritische Untersuchung von Dr. Hans Prutz, ord. Professor der Geschichte an der Universität Königsberg. Berlin, Mittler Ä Sohn, 1879.
Moderne Zustände. Von Alexander Jung. Rostock, W. Werther, 1880.
Zur Literatur der Gegenwart. Bilder und Studien von Adolf Stern. Leipzig, B. Schlicke, 1830.
Deutsche Sagen. Herausgegeben von vr. Heinrich Pröhle, Oberlehrer an der Luisenstädtischen Realschule zu Berlin. Mit Illustrationen. Zweite, neu bearbeitete Auflage. Berlin, Friedberg K Mode, 1879. .
Ansichten über Aesthetik und Literatur von Wilhelm von Humboldt. Seiuc Briefe an Christian Gottfried Körner (1793 —1830). Herausgegeben von F. Jouas. Berlin, Schleiermacher, 1380.
Historisches Taschenbuch. Begründet von Friedrich von Raumer. Herausgegeben von W. H. Riehl. Fünfte Folge. Neunter Jahrgang. Leipzig, Brockhaus, 1879.
Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche. Gesammelt und nacherzählt von E. Veckenstedt. Graz, Leuschncr >K Lubeusky, 1880.
Für die Redaction verantwortlich: Johannes Grunow in Leipzig. Verlag von F. L. Herbig iu Leipzig. — Druck von Hüthel K Herrmann in Leipzig.