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Politische Briefe : XIV. : Konstitutionelle und föderative Garantieen.
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Ursache gehabt, den Staatsmann, wenn nicht zu gewinnen, doch um keinen Preis zu reizen, der solche Aktionen in's Leben zu rufen das Geschick besitzt wie Keiner. Die Auslieferung des Reiches an das Papstthum also, dieses ueueste Gespenst des Liberalismus, läßt uns unerschüttert.

Seit dem 28. Juni verbreitet sich das Geriicht, der Finanzminister Hobrecht sei um die Entlassung eingekommen. Wenu dieser Schritt bedauerlicher­weise nicht zuriickgeuommen werden konnte oder wollte, so wird sich doch her­ausstellen, daß er mit der Beibehaltung des NamensMatrikular-Beiträge" nicht zusammenhängt. Wahrscheinlich ist dagegen die Annahme, daß der bis­herige Finanzminister die Verantwortung für die Belastung der Finanzen nicht tragen will, welche von der Erwerbung der Privatbahnen für den preußischen Staat unzertrennlich ist. Den kühnen und doch so besonnenen Aktionen des Fürsten Bismarck auf dem Gebiete des inneren uud des äußeren Staatslebens hat sich mehrmals im Momente der Entscheidung der eine oder der andere von den zur Mitwirkung berufenen entzogen. Um keinen ist es so schade wie um Herrn Hobrecht. ^

Meratur.

Betrachtungen über die Bewegung des Stoffes. Von L. Mann. 2. Auflage. Berlin, Verlag von Denickc's Nachfolger.

Die Fernwirkung, der Aether, die Massenanziehuug sind bekanntlich höchst problematische Hypothesen uud werden von gewissenhaften Naturphilosophen und Forschern als etwas anderes auch nicht ausgegeben. Das Gesetz der Wirkung im umgekehrten quadratischen Verhältniß der Entfernung und die Annahme von Kraftzentren sind mathematische Formulirungen von Erfahrungsthatsachen und macheu keinen Anspruch darauf, uns die letzten Geheimnisse der Natur auf­zuschließen. Der Verfasser derBetrachtungen" bemüht sich nun, die tiefer­liegenden letzten Ursachen aller Naturerscheinungen aufzufinden, und zwar in der Be­wegung und dem Stoß elastischer Moleküle, welche er aus unelastischen eigenschafts­losen Molekülen zusammengesetzt sein läßt. Die Richtigkeit feiner Theorie sncht er an den Erscheinungen der Wärme, des Lichtes, der Elektrizität:c. nachzuweisen oder vielmehr plausibel zu macheu, stellt dabei an uusern Glauben aber ebenso starke Anforderungen wie der unnütze Formelkram der heutigen mathematischen Phy­siker und Wärmetheoretiker, mit deren Molekularstößen die hier gebotene Stoß­theorie Berührungspunkte genug hat. Daß sich die Erscheinungen nur so und nicht anders erklären lassen, diesen Nachweis hat der Verfasser nirgends geführt,