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Goethe und Maximiliane La Roche.
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Die weitere Entwickelung spiegelt sich in den Berichten Goethe's an Maxe's Mutter deutlich wieder. Noch iu den letzten Tagen ihrer Anwesenheit nahmen die Dinge einen solchen Verlauf, daß Goethe trotz Sophiens Zureden sich veranlaßt sah, fortan das Brentano'sche Haus zu meiden.Wenn Sie Müssten," schreibt er an einem der letzten Januartage an Sophie,was in mir vorgegangen ist ehe ich das Haus mied, Sie würden mich nicht rückzulocken dencken liebe Mama, ich habe in denen schröcklichsten Augenblicken für alle Zukunft gelitten, ich bin ruhig und die Ruhe lafst mir." Er sah sie nun Jahr und Tag nur noch gelegentlich außer dem Hause, im Theater oder Konzert. Mitte Juni 1774 schreibt er:Die liebe Max seh ich selten, doch wenn sie mir begegnet ists immer eine Erscheinung vom Himmel", und wenige Tage später:Glauben Sie mir dass das Opfer das ich Ihrer Max mache sie nicht mehr zu sehen, werther ist als die Assiduitüt des feurigsten Liebhabers, dass es im Grunde doch Assiduitüt ist." Welche trübe Existenz die junge Frau, an's Haus gefesselt, umlärmt von ihren fünf Stiefkindern, damals führte, während sie selbst ein Kind erwartete, geht daraus hervor, daß sie sich schließlich hinter Goethe stecken mußte, um die Mutter zum Einschreiten zu veranlassen. Im September 1774 berichtet er nach Ehrenbreitstein:Die Max sah ich gestern in der Komödie, sie ist nicht mit nur zufrieden! Lieber Gott bin ichs doch selbst nicht. Sie hat Kopfweh!, läßt Sie bitten ihr Rath zu geben, und im Briefe Bewegung zu rathen, die arme Puppe stickt so zu Hause." Darauf reist sie auf einige Tage zur Mutter; voll zärtlicher Besorgniß kündigt Goethe ihren Besuch an:Sie kriegen nun Ihre liebe Max wieder, eine Weile, erquicken Sie das Herz mit aller mütterlichen Liebe." Nach ihrer Rückkehr ganz dieselben Verhältnisse. Anfang Oktober schreibt er:Die liebe Max hab ich in der Ko­mödie gesprochen, ich hab wieder die Augen gesehen, ich weiß nicht was in den Augen ist", und einige Wochen später:Ihre Max hab ich in der Komödie ge­sprochen, den Mann auch, er hatte all seine Freundlichkeit zwischen die spizze Nase und den spizzen Kiefer zusammengepackt. Es mag eine Zeit, kommen da