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Jahresbericht aus Schwaben.
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bemüht gewesen wäre, sich auf eine lebenskräftige Partei im Lande zu stützen.

Mitte Dezember 1877. «.

Dom preußischen Landtage.

Berlin, 21. Dezember.

Wenn den preußischen Landbvten die Weihnachtsfreude nicht daheim be­reitet wird, von hier haben sie dieselbe sicher nicht mitgenommen! Gearbeitet hat das Abgeordnetenhaus in den beiden letzten Wochen mit Anspannung aller Kräfte, geschaffen aber herzlich wenig. Das einzige Gesetz von Wichtigkeit, welches außer dem Etat fertiggestellt worden, das Gesetz über die Sitze und Bezirke der Oberlandes- und Landgerichte, mußte su 1>Ioo angenommen wer­den, wenn anders seine Erledigung vor dem Feste überhaupt möglich sein sollte. Die entsetzliche Fluth von Kirchthurmsinteressen, durch welche die Kommission sich mit unsäglicher Mühe hindurchgearbeitet hatte, wäre bei einer Detailberathung im Plennm von Neuem in voller Breite entfesselt worden. Die Kommission hatte nach reiflichster Prüfung fast überall die Regierungs­vorlage beibehalten; denuoch uahm der Justizminister aus den wenigen Aende­rungen Veranlassung, mit einer Korrektnr dnrch das Herrenhans im Sinne einer vollständigen Wiederherstellung der Regierungsvorlage zu drohen. Mit Recht gab der freikouservative Abgeordnete Graf Bethnsy seinein Erstaunen über eine solche Handlungsweise Ausdruck. Das Haus thut der Regierung mit der Enblocannahme einen Gefallen und die Regierung selbst durchkreuzt diesen Plan, indem sie der Enblocannahme geradezu ihren Sinn nimmt! Hin­terher bemüht man sich freilich, begreiflich zn machen, daß es so schlimm nicht gemeint gewesen. In der That war das Ganze ein tanx pk>s, der offenbar nur auf Rechnung des Justizministers zu setzen ist. Herr Leonhardt hat es einmal so an sich, in dem Verkehr mit den parlamentarischen Körperschaften recht unglücklich zn fein.

Der Etat ist vom Abgeordnetenhause endgültig festgestellt. Viel ist aus den betreffenden Berathungen nicht mehr hervorzuheben. Die Eisenbahnpolitik der Regierung wurde diesmal schärfer als gewöhnlich ins Feuer genommen, und es fehlte offenbar nicht an dnnkeln Punkten, die eine schonungslose Be­leuchtung rechtfertigten. Gerade denjenigen, welche den Plan der Erwerbung