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Warnecke´s Heraldische Kunstblätter.
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über die Angelegenheiten miteinander ins Benehmen setzeil. 2. Jedes Jahr soll abwechselnd in einem der süddeutschen Länder eine deutsch-konservative Ver­sammlung stattfinden.

In der Diskussion wurde die Frage einer strammeren Organisation an­geregt, und ebenso die,wie der Schein eines partikularistischeu Strebe ns Norddeutschland gegenüber zu vermeiden sei. Wir finden diesen letzteren Puukt wichtig genug, um durch Unterstreichen des Satzes besonders auf ihn aufmerksam zu machen. Einen Kommentar beizu­fügen, erscheint uunöthig. Kurz,eiue förmliche Vereinsorganisation" wurde ent­schieden verworfen uud die beantragte losere Verbindung gutgeheißen. Was das zweite Bcdeuken betrifft, fo wurde auf die Thatsache hingewiesen, daß für die süddeutschen Konservativen gemeinsame Aufgaben insbesondere in Bezug ans die Presse vorliegen, welche nur gemeinsam befriedigend zn losen seien, und um allen Mißverständnissen vorzubeugen, seien die uorddeutschen Gesiunnngs- genvssen zu den Versammlungen jeweils einzuladen. Darnach wurden die An­träge Mühlhäußer einstimmig angenommen und sofort folgende Delegicte er­wählt: Regierungsrath Luthard für Bayer», Direktor Fetzer für Wiirtemberg, Dr, Mühlhäußer für Baden, Graf Solms-Laubach für Hesfen, Fabrikant Herf für die Pfalz. Weitere Delegirte für Frankfurt und Elsaß sollen später er­nannt werden."

Schließlich wurde die Presse zum Gegenstand der Erörterung gemacht. Resultat: Einsetzung eines Preßkomit6's, welches jährlich mindestens 4, schreibe und sage vier Flugblätter zur uneutgeltlichen Verbreitung herauszugeben hat.

Das war die Bruchsaler deutsch-konservative Heerschau. Lieb' Vaterland, magst rnhig sein! Hr.

Literatm.

Homer und sein Zeitalter. Eine Untersuchung über die Zeit uud das Vater­land Homers von W. E. Gladstoue. Autorisirte deutsche Ausgabe vvu l?r. D. Bendau. Jena, H. Costenoble. 1877.

Der Verfasser ist der ehemalige englische Minister Gladstone. Sein Werk istin dem Glauben entstanden, daß nnnmehr die Zeit herangenaht sei, Homers Gesänge durch ihre eigene innere Evidenz mit den Ereignissen uud Personen, von denen man jetzt aus anderen Quellen (er meint die Werke der Aegyptologeu und Assyriologen, sowie die Funde Schliemanns) weiß, daß sie schon annähernd