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München vor hundert Jahren. I.
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Als mcm zehlt ein tcmsent drey hundert und drey nnd zwanzig anch besondert Nach Christi Geburth ausscrwöhlt thet regieren der threye, Höldt Kaiser Lndlvig gantz offenbar, Ein fromer Fürst von Bayrn war, Wider ihn zog gewaltiglich Hertzog Fricdcrich oon Oesterreich Mit einer großen Hörcs Macht. Bei Milldvrff da geschah die Schlacht Unglickh thet ob dein Kaiser schweben, Der Feind hctt ihn gar hart nmbgcben Da solches die Becken Knecht ersachen, Thcten sie sich dein Kaiser nachen triben mit ihrer Gegenwöhr Zurnkh das österreichisch Hör und crrötteten den Kaiser baldt, gewunnen die Schlacht mit großer Gwalt, Darauf der Kaiser ihnen mit Zier Den Adler setzet iu ihr Panier, Bcstett ihnen auch mit großer Krafft Uuscr lieben Frauen Brncderschafft. bauet ihneu zu Müuch und auch zu mahl ein Haus, welches liegt in den Thal, Hängt an der Hochbrnckmühl darneben, Gott geb dem Kaiser das ewig Leben Winschen all Brüeder und Schwester eben.

Augenscheinlich sind diese Reime aus viel späterer Zeit. Vor wenigen Jahren sind sie sammt dem Hause verschwunden.

Links vom Jsarthor, das allein noch seine ursprüngliche Barbekanform be­wahrt hat, erhob sich an der inneren Stadtmauer der als Warte errichtete Stadtthurm Lueginsland mit weiter Umsicht über das Terrain vor der Stadt.

Jer Iriede von Udrianopel.

Vor einiger Zeit brachten wir einen Rückblick auf den letzten Krieg, in welchem Rußland und die Türkei ihre Kräfte maßen. Heute wollen wir dein eine Erinnerung an die Ergebnisse folgen lassen, welche die damaligen russischen Siege hatten. Man wird auch daraus mancherlei für die Beurtheilung der gegenwärtigen Lage und der Zukunft der nächsten Dinge auf der Balkanhalb-