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Thierpflanzen und Pflanzenthiere. I.
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Thierpflanzen und TMnzentljiere.

Von Moritz Busch. I.

Vor mir liegt ein interessantes Buch, welches ich zu übersetzen ersucht wurde:I^o I^ncivmain Is, Nort" von Louis Figuier"). Ich behalte mir vor, nach Erscheinen der Uebersetzung eine ausführliche Mittheilung über den Inhalt desselben und ein Urtheil über den Gedankengang des Versassers und die Resultate zu geben, zu denen er gelangt. Hier darüber nur so viel, daß er die Unsterblichkeit des Menschen durch Aufstellung eines neuen Weltsystems zu beweisen versucht, welches die von der Sonne ausgeflossene Seele zunächst im Körper der Pflanze, dann in dem der niederen und höheren Thiere, darauf im Menschenleibe, zuletzt in einer Stufenfolge übermenschlicher Wesen sich zu immer größerer Machtfülle und Reinheit entwickeln läßt, bis sie endlich so weise, willensstark und lauter geworden ist, daß sie in ihre Urheimath, die Sonne, zurückkehren kann. Man wird über diese neue Seelenwanderungs­theorie den Kopf schütteln, man wird sich unter dem Verfasser einen wage­halsigen Schnelldenker vorstellen, man wird in ihm einen Geist erblicken, der in der liebenswürdigen Weise der Frauen mehr mit dem Herzen als mit dem Kopfe seine Schlüsse findet; aber man wird, wenn man seine Grundvoraus­setzungen nicht zugeben kann und manche seiner Folgerungen zu rasch und infolge dessen unrichtig nennen muß, zunächst in seiner Arbeit einem Manne begegnen, der sich auf dem Gebiete der Naturwissenschaften fleißig umgesehen und ein nicht zu verachtendes Material zur Lösung der von ihm in Angriff genommenen Frage zusammengetragen hat, sodann aber auch neben mehr phantasievollen als haltbaren Hypothesen manchem feinen und beachtens- werthen Gedanken.

Um dieses vorläufige Urtheil zu begründen, lasse ich in ausführlichem

Der Ncbentitel lautet:I^g. vie kuturv sslon la soisnvtz.« Das Buch, zu Paris bei Hachette erschienen, hat in nicht ganz drei Jahren sechs Auflagen erlebt und ist bereits ins Englische übersetzt. Die Verdeutschung wird in Leipzig, Verlag von I. I. Weber erscheinen. Grenzboten III, 187->, 36