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dem Herzog gegessen. Sehr ernstlich und stark über Oekonomie geredet und wieder eine Anzahl falscher Ideen, die ihm nicht aus dem Kopf wollen. Wedel stimmte mit ein bis auf einen gewissen Punkt. Ich blieb bis 6 Uhr. Zur Herzogin Mutter zum Thee.
Januar 20. Kalbs Betrachtungen gelesen und klagte mir seine Noth. Bei Hofe zur Tafel. Nachmittag zu C>, zu Boden, der mir die Präparation las, womit der Herzog aufgenommen werden sollte*). Im Concert. Alsdann zu C>. Kam der Herzog auch hin. Er war gar nicht wohl.
sJeder*") Stand hat seinen eignen Beschränkungskreis, in dem sich Fehler und Tugenden erzeugen).
Februar. Den S. Ausnahme des Herzogs. Bis gegen 11 Uhr in der Li.
Juni 2. In die Stadt gezogen, zum ersten Male hinne geschlafen. Juni 10. War Kalb bei mir zum ersten Male nach seiner Entlassung.
C. A. H. Burkhardt.
Kharles Wolfe.
Skizze seines Lebens und Dichtens. Von Gustav Haller.
Im Jahre 17L9 sollte der englische General James Wolfe (1726 — 1789), ein Vorfahre des Dichters Charles Wolfe, von Louisburg aus ganz Canada aus den Händen der Franzosen erobern. Er ging im Juni mit einer starken Flotte und 8000 Mann den St. Lorenzstrom hinauf und griff die Canadische Hauptstadt Quebeck wiederholt und mit großem Verluste von der Ostseite an. Die Naturhindernisse und die Vertheidigungsanstalten des Marquis Montcalm, der hier die ganze französische Streitmacht zusammengezogen, ließen den Erfolg mehr als zweifelhaft erscheinen. Wolfe veränderte deshalb seinen Plan, schiffte sich wieder ein und landete unter den größten Schwierigkeiten am 13. September 1759 unvermuthet westlich von Quebeck, auf der Abrahamsebene. Hier kam es zur Schlacht. Die Engländer siegten; aber Wolfe wurde, von drei Kugeln durchbohrt, hinweggetragen. Schon glaubte man ihn todt, als der Ruf „Sie fliehen!" an sein Ohr drang. —
') Nämlich in die Loge.
Riemer II. 140, der diese Aeußerung in den Anfang der Jahre setzt. Grenzboten IV. 1874. 17