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Die Zukunft der deutschen Burschenschaft.
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Privatissima zu hören. Immerhin mag auch fernerhin der deutsche Burschen­schafter seine Ehre mit darein setzen, in der äußeren Stellung und Haltung der Verbindung, in den ritterlichen Uebungen des Studenten, allen Commi- litonen ebenbürtig sich zu zeigen. Nur mag er nicht vergessen, daß das ganze Verbindungsleben in seinen studentischen Formen nur das Mittel ist zu einem höheren Zweck, nur das Gefäß, welches edle Schätze der Nation birgt.

Jede der deutschen Burschenschaften, die in diesem Sinne den Anfang einer Einigung Aller versuchen wollte, würde sich ein hohes Verdienst erwer­ben. Daß der Versuch gleich zu Anfang das Ziel der völligen Einigung erreicht, ist weder zu erwarten, noch nothwendig. Das dringende, überall im deutschen Reiche in gleichem Maße vorhandene Bedürfniß solcher Bestre­bungen wird der beste Bundesgenosse der kühnen Pioniere sein. Außerdem stehen ihnen die nationalen deutschen Hochschullehrer, alle Männer, die sich dem Dienste des Vaterlandes gewidmet haben, vor allem auch die reichsfreund­liche deutsche Presse zur Seite, zur Verfügung, mit Rath und That.

Der kühne italienische Patriot Wilhelm Pepe faßte dem verzagenden Bruder einst die Verheißung besserer Tage zusammen in den Worten: die Menschen sind die Zeiten. Wir rufen heute mit demselben Vertrauen den deut­schen Burschenschaften zu: die Zeit ist da, mögen die Männer nicht fehlen! Die deutschen Burschenschaften stehen an dem Wendepunkt ihres Daseins, ihrer historischen Mission. In ihrer Hand liegt es heute noch, ob der künftige Geschichtsschreiber von ihnen zu berichten haben wird, daß sie ruhmlos abge­storben seien mit der Erreichung der nationalen Einheit, oder daß sie dem deutschen Reiche die tüchtigsten Bürger, ein starkes Geschlecht reichstreuer, kampfbereiter Männer hervorbrachten!

Frankreich im Jahr 1871.

Rückblicke auf die Zeit seit dem großen Kriege.

3. Die Güter der Orleans. Die Bonapartisten. Die Assemblee. Obgleich die Angelegenheit der Orleans'schen Güter weit in das Jahr 1872 hineinspielt, wollen wir doch diese unsaubere Sache — wenn nöthig mit Hülfe der Compagnie Richer. — schon hier so kurz als möglich abhan­deln. Unmittelbar nach dem Staatsstreich von 1881, am 22. Januar 1832 erließ der damalige Prinz - Präsident. Louis Bonaparte, zwei Decrete betreffs der Orleans'schen Güter. Das erste Decret verpflichtete die Orleans binnen einem Jahre ihren Grundbesitz in Frankreich zu verkaufen. strittige Punkte vorbehalten. In Betreff des Grundbesitzes, der in den bestimmten Terminen