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Zur Suezkanalfrage.
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Herr v. Lesfeps lebhaft interessirt eingehen wird, ist freilich nicht leicht vorauszusagen. Indeß wird Frankreich kaum versäumen all' seinen Ewfluß zu Gunsten der Gesellschaft deren Aktionäre ja vorzugsweise Franzosen find geltend zu machen. DasJournal des De'bats" schreibt mit Bezug auf die Weigerung der Pforte, Herrn v. Lesseps Gehör zu geben, die folgenden bemerkenswerlhen Sätze:Die Entscheidung der Pforte ist eine schwerwiegende. Wir besorgen sehr, daß die Pforte selbst Bresche in ihre Souveränetät gelegt habe. Wenn irgend eine finanzielle oder sonstige Gesellschaft es sich beifallen ließe, ihr von Seite der oder jener Macht, welche stark genug ist, um sich Gehör zu verschaffen, unange­nehme Einmischungen zuzuziehen, was könnte sie dagegen einwenden und auf welches Princip würde sie ihren Wider­stand stützen?"

Was Deutschland betrifft, so steht sein Interesse bei der Suezfrage erst in zweiter Linie. Gerade aber weil es mehr oder weniger die glückliche Rolle des Unparteiischen spielt, dürften sich seine Staatsmänner um so mehr geneigt finden, für das Recht, welches wie in den meisten Fällen auch hier mit dem Vortheil zusammenfällt, einzutreten.*)

London, Mai 1874.

Arthur v. Studnitz.

Z)er verschluckte Zollverein. <Lin französisches Msz-

Verständniß.

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Niemand wird bereuen, die Monatshefte der französischen Revue ein­gehend zu studiren. Sie erfüllt ihr Versprechen: über Politik, Wissenschaft, Literatur, Kunst, Industrie, Ackerbau. Gesundheitspflege, Finanzen, Handel Mode undVermischtes (Mts divers)" zu berichten mit anerkennenswerther

*) Wir haben unsere, von unserm Herrn Mitarbeiter wesentlich abweichenden Ansichten in der Suezkanalfrage wiederholt dargelegt. D. Red.