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George Grote.
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zurück. Zum Vorsitzenden eines Wahlcomites ernannt, leitet er die elfwöchent­lichen Verhandlungen mit einer so scrupulösen Unparteilichkeit, daß seine eigene Partei sich darüber beklagt und behauptet, mit jedem anderen Vor­sitzenden würde das Comite in vierzehn Tagen fertig geworden sein. Was er auch immer Veranlassung hat zu treiben, alles faßt er mit der größten Gründlichkeit an. Gilt es, ein herabgekommenes Landgut zu heben, so vertieft er sich zuvor in die Theorie der Landwirthschaft, bittet ihn ein Freund, eine von ihm verfaßte Kirchengeschichte von mehreren dicken Bänden vor der Ver­öffentlichung im Manuscript einer Durchsicht zu unterwerfen, so willfahrt er auch dieserbescheidenen Bitte", wie Harriet in diesem Falle ausnahmsweise ironisch sagt, und sucht seiner Untüchtigkeit auf dem ihm fremden Gebiete durch den unverdrossensten Fleiß aufzuhelfen. Und wie in diesem Falle, so sehen wir ihn noch oft bemüht, die Freunde wissenschaftlich zu fördern und geistige Anregung in seiner Umgebung auszustreuen.

Hätte Grote ein hohes Selbstbewußtsein, ja sogar einen gewissen Gelehrten­stolz besessen, wer würde es nicht natürlich finden? Aber wie ganz anders war sein Wesen! Die unbegränzte Milde und Güte, die aus den treuherzigen Augen des Jugendbildes glänzt, welches Harriet's Buche beigegeben ist, er hat sie bis ins Alter sich bewahrt, und nicht bewahrt allein, sondern gesteigert: je größer der Ruhm seines Namens wurde, desto anspruchsloser wurde der ganze Mann; an Schüchternheit fast gränzte die Bescheidenheit, die ihn zierte. Und so mögen denn die Worte Chaueer's, die Harriet Grote ans Ende ihres Buches gestellt, auch dieses kurze Charakterbild beschließen:

Er war ein werther und ein weiser Mann,

In seinem Wesen wie ein Mädchen mild.

Und seiner Ehre fleckenlosen Schild

Hat nie ein schnödes Wort getrübt:

Stets hat er Redlichkeit geübt ^

Von Kopf bis Fuß ein Edelmann.

G. Wustmann.

Aoms Sieg über Preußen.

(Schluß.)

Durch die Übereinkunft zwischen Bunsen und Erzbischof Spiegel vom 19. Juni 1834 schienen die berechtigten Forderungen des Staates an die Kirche vollkommen erfüllt zu sein; die Priester waren durch ihre Bischöfe ermuntert, bis an die äußerste Grenze des Zulässigen zu gehen, gezwungen konnten sie nicht werden, wenn ihr Gewissen oder ihr Glaubenseifer sie daran verhinderte;