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Ein Kuriosum aus den Tagen nach der Völkerschlacht bei Leipzig.
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wärtiges Protokoll, mit der Bemerkung genehmigt, daß die Uniform mit wel­cher der Leichnam bekleidet sei, nicht französische, sondern pohlnische (!) Uni­form sei.

^ot. uts.

Dr. Carl Christoph Kind Philipp Heinrich Friedrich Haensel,

Rathsmitglied Stadtgerichtsnotar. August Wichmann, Dolmetscher. G. Hardenberg,

Königl. Preuß. Commandant. Le General de Division Chef de 'e (!) (soll heißen I'6wt m^'or). Major Nosnieczky.

Le General de Division Kaminieezky, Le General de Division Jsidor Kra- sinsky, Le General de Brigade Comte Ethiene (!) Grabovsky, Le General

de Brigade Comte Uminsky unleserliche Unterschrift.

eoäem:

ist zu bemerken gewesen, daß die Herren Generale Kaminieezky, Nosnieczky, Krasinsky, Graf Grabovsky und Unimsky (!) das nachstehende französische Zeugniß zu den Acten gegeben und vor Gericht durch ihre Unterschriften voll­zogen haben, wie denn auch solches von Sr. Excellenz, dem Herrn Grafen von Hardenberg und Herrn Leu. Dr. Kind unterzeichnet worden ist. Nachrichtl.

Philipp Heinrich Friedrich Haensel, Gerichtsnotar.

Dom deutschen Aeichstag.

Berlin, 12. April 1874.

Drei Mal ist der Reichstag seit den Osterferien wieder zusammengetreten. Wir wollen uns indeß weder mit der Frage der Rednerliste, noch mit Wahl­prüfungen, noch mit österreichischen Vereinsthalern, welche Dinge die Be­rathungsgegenstände in dieser Woche gebildet haben, hier beschäftigen. Das große Ereigniß dieser Woche hat sich wiederum nicht in den Plenarsitzungen vollzogen, sondern in den Fraktionsberathungen und in den vertraulichen Verhandlungen mit der Regierung. Das Kompromiß über das Militärgesetz wird, einer genügenden Majorität sicher, morgen im Reichstag vorgeschlagen werden, wie es in den letzten Tagen dieser Woche abgeschlossen worden.

Die Leser derGrenzboten" werden es dem Versasser der Neichstagsbe- richte nicht verübeln, wenn sie ihn sehr wenig aufgelegt finden, in den viel­fachen Jubel über das gelungene Compromiß einzustimmen. Nichts ist der

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