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war und noch ist, und er wird, Alles in Allem genommen und noch mancherlei Mängel und Schäden zugegeben, geneigt sein, besser von beiden zu denken, als viele seiner ausgearbeiteten, aber weniger einfachen und weniger geradezu redenden Berichte ihn zu denken bewogen haben möchten.
Frankreich und die allgemeine Wehrpflicht
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Mar Jähns.
XIII.
Als im französischen Ministerrathe der Marschall Leboeuf die Erklärung abgab, die Armee sei zum Kriege bereit, wurde die Frage an ihn gerichtet, was er unter diesem Wort verstehe. Und er antwortete mit stolzer Zuversicht : die Armee sei mit Allem dergestalt ausgerüstet, daß man binnen Jahresfrist auch keinen Gamaschenknopf anzuschaffen brauche; sie sei eben ganz und gar „aredixröt". Die Berechnungen, welche der Kriegsminister dem Kaiser vorgelegt hatte und welche wir mitgetheilt haben, stimmten vortrefflich auf dem Papiere. Was für eine bittere Enttäuschung war es daher für Napoleon, als er bei Uebernahme des Oberbefehls, nachdem drei Wochen Mvbil- machungszeit verstrichen, nicht mehr denn etwa 200,000 Mann in den Cadres der Rheinarmee vorfand.
In einem vom Kaiser Napoleon inspirirten Memoire") hat er in allgemeinen Zügen den Plan gezeichnet, den er für den Feldzug gegen Preußen entworfen hatte. Da heißt es in der Hauptsache wie folgt:
„Der Kaiser wußte, daß Preußen in kurzer Zeit 900,000 Mann mobil machen konnte und mit Beihülfe der Südstaaten 1,100,000 Mann, denen Frankreich nur 600.000 Mann entgegenstellen konnte. Und da die Zahl der Streitbaren niemals mehr als die Hälfte des Effectivstandcs enthält, so war Deutschland bereit, 550,000 Mann ans das Schlachtfeld zu führen, während Frankreich nur ungefähr 300,000 Mann hatte, um dem Feinde entgegenzutreten. Um diese numerische Uebcrlegenheit auszugleichen, hätten die Franzosen durch eine äußerst schnelle Bewegung den Rhein überschreiten, Süddeutschland vom Nordbund trennen und durch den Eclat eines erste» Erfolges Oesterreich und Italien sich zu Verbündeten machen müssen. Wenn es gelang,
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