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Vom preußischen Landtag.
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im rechten Moment zum glücklichen Angriff überzugehen. Es ist die Kunst und die Gunst des Fürsten Bismarck, nur solche Feinde zu wählen und zu haben, die durch ihre innerste Natur zum Krieg gezwungen sind, und die eben deshalb die defensive Stellung des Gegners nicht unbehelligt lassen können.

Der Kanzler mußte nach dieser Nede das Haus verlassen. So konnte die Entgegnung, welche der Abgeordnete Windthorst versuchte, um so weniger Interesse finden. Es war keine Widerlegung, sondern eine Kette von leiden­schaftlichen Gegenbehauptungen. Die Mahl der Waffe zeichnete die unangreif­bare Stellung des Gegners.'

In einer der folgenden Sitzungen hatte der Kanzler noch einmal Gelegen­heit, durch Vorlesung eines Wahlerlasses von Mitgliedern und Freunden der Centrumsfraction, der in polnischer Sprache an polnische Landleute gerichtet worden, den sinnfälligen Beweis zu führen, was an der Behauptung ist, daß diese Fraction, wie andere Fractionen auch, einen politischen und nicht einen konfessionellen Charakter habe. Es war eine schwache Abwehr, die Herr Reichensperger versuchte, wenn er sagte, es sei bei Wahlen einmal nicht an­ders, als daß man jeden Vortheil zu Hülfe nehme. Wenn man sich eben als nichtconfessionell bezeichnet hat, wie es vor der Rede des Kanzlers durch den Abgeordneten v. Mallinkrodt wiederholt geschehen war. da liegt in der Ran- girung des konfessionellen Stachels unter die gewöhnlichen Wahlmittel der un­verblümte Jesuitismus.

Wir übergehen die Angriffe, die in derselben Sitzung gegen den evange­lischen Oberkirchenrath vorkamen. Dergleichen Angriffe sind Schläge ins Wasser, so lange man nicht vorbereitet ist. zu sagen, wie die Verfassung der evangelischen Kirche entstehen soll, welche diese Kirche nach ihrer Trennung vom Staate lebensfähig machen kann. Man kann wünschen oder erwarten, daß der Cultusminister den Ausweg zeigt oder zur Aufsindung desselben den wirksamen und zum Rechten leitenden Anstoß gibt. Aber man kann diese Forderung nicht an einen Cultusminister stellen, der wenige Tage im Amt ist.

Auch die verschiedenen Bemerkungen, die in der Sitzung vom 1. Februar über die Lage der Lehrer fielen, wurden im Grunde gegenstandslos durch die Unmöglichkeit, für dieses Jahr zu irgend einer praktischen Mahregel von durchgreifender Natur zu gelangen. Solche Maßregeln setzen die Neubildung der Kreisverfassung und der ländlichen Communalverfassung voraus, vor Allem aber einen Mann an der Spitze des Cultusministeriums, dem die unentbehr­liche Zeit für die Initiative zur Verfügung gestanden.

er.

Die Iraction Wndts?orst-Savigny.

Wer kennt nicht die Fraction des Centrums im deutschen Reichstag wie im preußischen Abgeordnetenhaus?Fraction des Centrums" ist der officielle Name, welchen die Herren der Partei, die in den Parlamenten sitzen, ihrer Vereinigung beigelegt haben. Der Name ist ein wenig nichtssagend, wie Manche gefunden haben. Aber beim Namen kommt es ja auf den Inhalt