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Die Schlacht bei Dorking : Erinnerungen eines Freiwilligen. III.
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wir den Adjutanten erkennen, wie er aus dem Dunkel auf uns zuritt. Das Heer sollte sich zurückziehen und eine Stellung auf den Epsom Downs ein­nehmen, fagte er, wir sollten uns dem Marsche anschließen und versuchen, unsere Brigade am Morgen wiederzufinden. So wendeten wir uns wieder dem Gedränge zu und machten unsern Weg so gut wir konnten. Er gab uns dann, als er neben unserer ersten Section hinritt, einige andere Nach­richten. Die Armee hatte ihre Stellung eine Zeitlang gut behauptet, aber der Feind hatte zuletzt die Linie zwischen uns und Guildford durchbrochen und ebenso in unserer Front, und hatte seine Leute durch die genommene Stelle ergossen, wodurch er die Linie in Verwirrung gebracht hatte, und das erste Armeecorps bei Guildford ging ebenfalls zurück, um einer Umgehung auszu­weichen- Die regulären Truppen deckten den Rückzug. Wir sollten so rasch wie möglich marschiren, um ihnen nicht im Wege zu sein und ihnen zu ge­statten, sich am Morgen regelrecht zurückzuziehen. Der tapfere alte Lord, der unser Corps befehligte, war frühzeitig am Tage schwer verwundet und vom Schlachtfelde weggeschafft worden. Die Garden hatten furchtbar gelitten, die Gardereiter hatten die feindlichen Kürassiere niedergeritten, waren aber in ge- brochnes Terrain gerathen und schrecklich zugerichtet worden.

Dies waren die unzusammenhängenden Nachrichten, die in unserer müden Colonne von Mann zu Mann gingen. Was aus unseren Verwundeten ge­worden, wußte niemand und wagte niemand zu fragen. So marschirten wir mit müden schweren Beinen weiter. (Schluß folgt.)

Deutsches und französisches Mngstfest.

Wir waren durch die Bergstraße heraufgekommen zum Heidelberger Schloß, eine Schaar alter Freunde aus Süd und Nord, die im wonnigen Maiengrün der Pfingsttage ihr Wiedersehen hier zu feiern gedachte. Ueberall in den Städten und Dörfern, welche die Bahn berührt, wallte der Schmuck der neuen Reichsfarben, drängten sich Hunderte aus nah und fern in den Bahn­höfen. Ueberall Laubgewinde, und herzlicheWillkommen" in gutgemeinter Poesie und Prosa um die langen hölzernen Hallen geschlungen, wo Speise und Trank für die heimkehrenden Krieger bereit stand. Und wenn man die freudig versammelte Menge frug:Erwartet Ihr Eure Söhne und Brüder, die Kinder dieses Landes hier auf der Rückkehr aus Frankreich? so riefen sie Nein und Ja durch einander. Die aber Ja riefen, setzten hinzu:Die wir